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Umweltsenator Kerstan: Öl-Embargo statt Gas-Embargo

Von dpa
23.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Jens Kerstan (Die Grünen)
Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Bündnis 90/Die Grünen). (Quelle: Marcus Brandt/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) ist davon überzeugt, dass mit Blick auf den Krieg in der Ukraine und den Gas-Streit mit Russland die Frage eines Energie-Embargos ernsthaft geprüft werden muss. "Denn wenn man Putin jetzt nicht in der Ukraine stoppt, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass deutsche Soldaten an Nato-Grenzen ihr Leben riskieren müssen, um unsere Freiheit zu verteidigen", sagte der Politiker der "Welt am Sonntag". Es gehe jetzt darum, womit man Putin am meisten treffen könne.

"Und das ist nicht etwa das Gas, sondern vielmehr das Öl. Denn damit erzielt Russland einen deutlich größeren Gewinn, Öl ist im dortigen Haushalt viel wichtiger." Deutschland aber könne ausbleibende Öl-Lieferungen auf den Weltmärkten besser kompensieren. "Deswegen wäre ich jetzt für ein Öl-Embargo, wie es Annalena Baerbock ja auch plant. Ein Gas-Embargo hingegen wäre so kurzfristig für uns ein harter Schlag."

Die Hansestadt selbst bereite sich mit regelmäßig tagenden Planungsrunden darauf vor, dass Putin selbst den Gashahn abdrehen könnte. "Die Voraussetzungen sind gut, dass wir in Hamburg schon in einem halben Jahr die mobile LNG-Plattform fertig haben könnten. Wir müssten nur wenige Hundert Meter Leitungen von den Kaikanten entfernt bauen - das ist ein großer Vorteil." Mit dem schwimmenden Terminal soll das von Schiffen angelandete Flüssiggas (LNG) wieder in gasförmige Form gebracht und ins Gasnetz eingespeist werden.

Zudem solle künftig auch eine weitere Anlage mit noch mehr Leistung bereit gestellt werden. "Die Krise setzt auch Kräfte frei und eröffnet neue Möglichkeiten. Dafür sind wir hier in Hamburg sehr gut aufgestellt. Wir werden Dinge auf den Weg bringen, die die Stadt auch ohne russische Energie handlungsfähig bleiben lässt, auch wenn wir dafür noch manche harte Nuss knacken müssen."

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