• Home
  • Regional
  • Hamburg
  • Prozess um Tod von Frau: Spuren legen Ersticken nahe


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextAir Force One landet in MĂŒnchenSymbolbild fĂŒr ein VideoSo sieht es im G7-Luxushotel ausSymbolbild fĂŒr einen TextKletterer stĂŒrzen im Karwendel zu TodeSymbolbild fĂŒr einen TextGefahr bei Waldbrand "noch sehr groß"Symbolbild fĂŒr einen TextNeue Doppelspitze der Linken gewĂ€hltSymbolbild fĂŒr ein VideoHinteregger mit neuem GeschĂ€ftszweigSymbolbild fĂŒr einen TextBiontech meldet: Omikron-Impfstoff wirktSymbolbild fĂŒr einen TextFußballstar ĂŒberrascht mit Wechsel Symbolbild fĂŒr einen TextSylt: Party-Zonen fĂŒr 9-Euro-Touristen?Symbolbild fĂŒr einen TextScholz fehlt auf Söders G7-FotoSymbolbild fĂŒr einen TextDeutscher Olympiasieger holt WM-BronzeSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserAzubi kĂ€mpft in Armut ums ÜberlebenSymbolbild fĂŒr einen TextPer Zug durch Deutschland - jetzt spielen

Prozess um Tod von Frau: Spuren legen Ersticken nahe

Von dpa
10.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Justitia
Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. (Quelle: Arne Dedert/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer 20-JÀhrigen in Hamburg-Neuallermöhe hat das Gericht kurz vor Ende der Beweisaufnahme eine kriminaltechnische SachverstÀndige gehört. Die Expertin vom Landeskriminalamt erklÀrte am Dienstag, dass blaue Baumwollfasern, die in der Mundhöhle der Toten gefunden wurden, von einer Jeans stammen könnten. Eine Vergleichsstudie habe ergeben, dass beim Einatmen durch Jeansstoff Fasern in den Mund gelangen. Die Vorsitzende Richterin, Birgit Woitas, erlÀuterte: "Im Raum steht, ob das Opfer erstickt wurde durch Auflegen einer Jeans."

Die Anklage wirft dem Angeklagten vor, die junge Frau im Fahrradkeller des Hauses, in dem sie mit ihrer Familie lebte, auf diese Weise getötet zu haben. Das Opfer soll vorher Drogen von dem offiziell 24 Jahre alten Angeklagten erhalten und eingenommen haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte das Geschehen vom 9./10. Januar 2021 in ihrer Anklageschrift zunĂ€chst als Mord in Tateinheit mit Vergewaltigung in einem besonders schweren Fall bewertet. Die Strafkammer am Landgericht sah dafĂŒr nach Aktenlage zu Prozessbeginn jedoch nicht hinreichend Beweise. Deshalb lautet die Anklage auf Totschlag.

Der aus Libyen stammende Angeklagte hat nach Angaben der Richterin erklĂ€rt, dass er mit der Frau am Abend auf einen Spielplatz gegangen sei. Nach einvernehmlichem Sex in einem GebĂŒsch hĂ€tten sie noch bis 4.00 Uhr morgens auf einer Parkbank gesessen. Dann seien sie in den Keller eines Mehrfamilienhauses gegangen, wo die Frau eingeschlafen sei. Erst nach 13.00 Uhr habe er gemerkt, dass sie nicht mehr atmete - und die RettungskrĂ€fte alarmiert.

FĂŒr RechtsanwĂ€ltin Claudia KrĂŒger, die die Eltern des Opfers als NebenklĂ€ger vertritt, ist der Fall klar. Sie gehe von einem Mord aus, sagte sie. Der Angeklagte habe nicht erklĂ€rt, wie die Fasern in den Mund der Frau gekommen sein könnten. Es komme niemand anders als TĂ€ter in Frage. Das Gericht will die PlĂ€doyers der Staatsanwaltschaft und der Nebenklagevertreterin an diesem Mittwoch hören.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Unternehmer will Party-Zonen fĂŒr Punker und Jugendliche auf Sylt
DrogenVergewaltigung

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website