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Münzhändler wegen Steuerbetrugs verurteilt

Von dpa, EP

Aktualisiert am 19.05.2022Lesedauer: 1 Min.
Das Landgericht in Hamburg (Archivbild): Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Das Landgericht in Hamburg (Archivbild): Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Quelle: xim.gs/imago-images-bilder)
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Mit einem "Umsatzsteuer-Karussell" haben drei Männer Steuerbetrug in Millionen-Höhe begangen. Nun wurden sie verurteilt: zu mehreren Jahren Haftstrafe.

Wegen Beteiligung an der Hinterziehung von mehr als 22 Millionen Euro Umsatzsteuer hat das Landgericht Hamburg am Donnerstag zwei Münzhändler zu jeweils viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Ein dritter Angeklagter bekam wegen Beihilfe dreieinhalb Jahre Haft.

Die Unternehmensgruppe des 74 Jahre alten Hauptangeklagten hafte für den entstandenen Steuerschaden, erklärte der Vorsitzende Richter Peter Rühle.

Münzen in die Slowakei und zurück verkauft

Die Angeklagten hätten sich stillschweigend zu einer Bande zusammengeschlossen und ein "Umsatzsteuer-Karussell" mit Platinmünzen betrieben. Münzen seien von Deutschland in die Slowakei und über Zwischenhändler wieder zurück nach Hamburg verkauft worden.

Einer der Vorlieferanten bezahlte dabei keine Umsatzsteuer. Das Hamburger Unternehmen habe das gewusst und trotzdem zwischen März 2018 und Juni 2020 unrechtmäßig Vorsteuerabzüge in Millionenhöhe bei den Finanzbehörden geltend gemacht.

Verteidiger kündigte Revision an

Der zweite Hauptangeklagte spielte nach Überzeugung der Strafkammer als Angestellter des Hamburger Münzhandels eine wesentliche Rolle. Der 47-Jährige sei als Ein- und Verkäufer tätig gewesen und habe dabei Schmiergelder und Bonuszahlungen kassiert.

Der Mitangeklagte, ein 32-jähriger Mitarbeiter einer slowakischen Firma, habe die Kontakte nach Hamburg hergestellt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Einer der beiden Verteidiger des 74-Jährigen erklärte unmittelbar nach Verkündung, dass er für seinen Mandanten Revision einlege.

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