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Sanierung maroder Schulen kommt nur schleppend voran

Hannover  

Sanierung maroder Schulen kommt nur schleppend voran

18.08.2019, 14:04 Uhr | dpa

Die Sanierung von maroden Schulen zwischen Harz und Nordsee kommt nur schleppend voran. Dies liege zum Teil an bürokratischen Hürden, sagte Thorsten Bullerdiek, Sprecher des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. "Zudem werden die Bundesmittel auf keinen Fall ausreichen, um den Bedarf zu decken", sagte er. Der Bund hatte 2017 ein Programm verabschiedet, das den Ländern 3,5 Milliarden Euro für die Schulsanierung zur Verfügung stellt. Doch bislang sind davon nur rund 70 Millionen Euro bei den Schulen angekommen, wie "Bild am Sonntag" unter Berufung auf die zuständigen Ministerien der Länder berichtete.

Niedersachsen stehen demnach 289 Millionen Euro zu, von denen bisher 11,9 Millionen bewilligt wurden. Weil die Investitionen in die Schulgebäude eine kommunale Angelegenheit sind, ist das Innenministerium in Hannover zuständig. 888 Sanierungs- und Bauprojekte sind den Angaben nach geplant, davon wurden allerdings erst 15 abgeschlossen, 75 befinden sich noch in der Bauphase. "Die Mittel sind überzeichnet", sagte Bullerdiek.

Die Kommunen hätten auch Probleme, Handwerker für die Sanierung der Schulgebäude zu finden, sagte er. "Es beteiligen sich nicht mehr so viele Betriebe an öffentlichen Ausschreibungen, weil das Vergaberecht so bürokratisch ist."

Schüler, Eltern und Lehrer beklagen vielerorts Mängel wie defekte Heizungen oder undichte Decken und Fenster in Schulgebäuden. Hinzu kommen oftmals Probleme bei der Reinigung - insbesondere was die Toiletten angeht. In der "Bild am Sonntag" hatte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) eine schnelle Sanierung der maroden Schulen angemahnt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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