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Ministerium will wegen Düngeregeln rote Gebiete vorstellen

Hannover  

Ministerium will wegen Düngeregeln rote Gebiete vorstellen

21.08.2019, 17:48 Uhr | dpa

Ministerium will wegen Düngeregeln rote Gebiete vorstellen. Gülle wird mit Schleppschlauchverteiler auf ein Feld ausgebracht

Nitrat im Grundwasser: Gülle als organisches Düngemittel wird von einem Traktor ausgebracht. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archivbild (Quelle: dpa)

Im Ringen um eine Verschärfung der Düngeregeln will Niedersachsen im September die Regionen mit besonders stark nitratbelasteten Gebieten bekannt geben. Am 10. September sollen Karten mit den so genannten roten Gebieten veröffentlicht werden, sagte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums in Hannover am Mittwoch im Anschluss an ein Spitzentreffen zu schärferen Düngeregeln in Berlin.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) hatte unter anderem Niedersachsen für Verzögerungen bei der Ausarbeitung schärferer Düngeregeln kritisiert. Die Ausarbeitung habe länger gedauert, weil nicht nur nitrat-, sondern auch die phosphatsensiblen Gebiete erfasst wurden, sagte die Sprecherin. Außerdem habe das Land ein elektronisches System zur flächendeckenden Erfassung der Düngemengen entwickelt, das im Oktober regulär in Betrieb gehen solle. Ein solches System werde von der EU-Kommission gefordert. "Wir können liefern", sagte sie.

Deutschland droht eine hohe Strafzahlung wegen der Missachtung der EU-Nitratvorschriften. Am kommenden Mittwoch reisen Klöckner und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) nach Brüssel, um dort strengere Düngeregeln EU-Umweltkommissar Karmenu Vella vorzustellen.

Bauern müssen mit deutlich strengeren Düngeauflagen rechnen. Im Gespräch ist auch eine pauschale Absenkung der Düngung um 20 Prozent unter Bedarf. Landwirte befürchten in diesem Fall deutliche Mindererträge mit existenziellen Folgen für kleinere Betriebe.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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