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Bericht: Continental will neun Werke schließen

Hannover  

Bericht: Continental will neun Werke schließen

23.08.2019, 14:16 Uhr | dpa

Bericht: Continental will neun Werke schließen. Fahnen mit dem Continental-Logo wehen vor der Hauptverwaltung in Hannover: Wie viele Stellen von dem Abbau der Antriebssparte Powertrain betroffen sein werden, ist noch nicht bekannt. (Archivbild) (Quelle: dpa/Holger Hollemann)

Fahnen mit dem Continental-Logo wehen vor der Hauptverwaltung in Hannover: Wie viele Stellen von dem Abbau der Antriebssparte Powertrain betroffen sein werden, ist noch nicht bekannt. (Archivbild) (Quelle: Holger Hollemann/dpa)

Der Autozulieferer Continental erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, neun der weltweit 32 Werke seiner Antriebssparte Powertrain zu schließen. Auch deutsche Standorte könnten von dem Stellenabbau betroffen sein, berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (Freitag) unter Berufung auf Gewerkschaftskreise.

Continental verwies dazu auf laufende Gespräche. Ziel sei es, gemeinsam mit den Arbeitnehmern Lösungen für die "Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit" zu finden: "Über etwaige Ergebnisse aus unseren laufenden Diskussionen werden wir berichten, sobald eine solche Verständigung erfolgt ist."

Der für Continental zuständige Unternehmensbeauftragte beim Vorstand der Gewerkschaft IG Metall, Ralf Schamel, sagte: "Die IG Metall kann die Zahl von weltweit neun zu schließenden Standorten nicht bestätigen." Jeder Beschäftigte verdiene eine Perspektive. "Wir gehen davon aus, dass das gemeinsame Verständnis trägt, den anstehenden Wandel sozialverträglich zu gestalten." Ziel seien Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung.

Angesichts der schwächelnden Autokonjunktur und eines Gewinneinbruchs hatte Continental Anfang August angekündigt, Stellen zu streichen. Wie viele Jobs davon betroffen sein werden und wann die Entscheidungen fallen sollen, sei noch nicht abzusehen.

Für die Ausgliederung der Sparte Powertrain, die der Dax-Konzern kommendes Jahr an die Börse bringen will, hatte Conti 2018 eine fünfjährige Beschäftigungssicherung vereinbart. Diese gelte allerdings nur für gesellschaftsrechtliche Veränderungen, hieß es nun. "Sonstige Maßnahmen zum Erhalt oder Wiedergewinnung von Wettbewerbsfähigkeit, die etwa auf Grund von sich verändernden Marktbedingungen erfolgen könnten, werden nicht von den Regelungen des Eckpunktepapiers abgedeckt", teilte Continental mit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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