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Gewerkschaft der Polizei will besseren Schutz von Radfahrern

Hannover  

Gewerkschaft der Polizei will besseren Schutz von Radfahrern

23.08.2019, 14:40 Uhr | dpa

Gewerkschaft der Polizei will besseren Schutz von Radfahrern. E-Tretroller und Fahrradfahrer

Ein Mann kreuzt mit einem E-Tretroller einen Fahrradfahrer. Foto: Christoph Soeder/Archivbild (Quelle: dpa)

Hannover (dpa/lni) - Angesichts der gestiegenen Zahl von Verkehrstoten in Niedersachsen hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) mehr Schutz für Radfahrer und eine mögliche Helmpflicht gefordert. Diese könne auch für die Fahrer von E-Tretrollern gelten, sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff am Freitag in Hannover. Im Gegensatz zum Bundestrend war die Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen im ersten Halbjahr um etwa zehn Prozent gestiegen. Einen Höchststand gab es bundesweit bei der Zahl getöteter und schwer verletzter Radfahrer. "Insbesondere müssen Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer besser geschützt werden", meinte Schilff.

"Angesichts der immer weiter zunehmenden Zahl von E-Tretrollern, Pedelecs und E-Bikes halten wir es für erforderlich, dass die Aufklärung und Prävention in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern intensiviert wird und sich auch auf einen verantwortungsbewussten und umsichtigen Umgang mit diesen Fahrzeugen erstreckt", forderte der GdP-Chef. Erst am Donnerstagabend war in Wolfsburg ein 63 Jahre alter betrunkener E-Scooter-Fahrer verunglückt. Er hatte nach Polizeiangaben plötzlich die Straßenseite wechseln wollen, so dass ein Autofahrer ihm nur mit Mühe ausweichen konnte. Der 63-Jährige stürzte mit dem E-Scooter trotzdem und verletzte sich leicht.

"Das Augenmerk muss gleichermaßen auf den drei Bausteinen Prävention, Präsenz und Repression liegen", sagte Schilff zur Verkehrssicherheit. Es müsse verstärkt in bauliche Veränderungen wie Radwege und Abbiegeassistenten in Lastwagen investiert werden. Verkehrskontrollen der Polizei seien dabei ebenfalls ein wichtiger Bestandteil.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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