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Landtagspräsidentin besorgt über Göttinger Uni-Streit

Hannover  

Landtagspräsidentin besorgt über Göttinger Uni-Streit

25.08.2019, 09:31 Uhr | dpa

Landtagspräsidentin besorgt über Göttinger Uni-Streit. Gabriele Andretta

Gabriele Andretta, Landtagspräsidentin von Niedersachsen. Foto: Peter Steffen (Quelle: dpa)

Niedersachsens Landtagspräsidentin Gabriele Andretta hat die Universität Göttingen aufgerufen, den Streit über die geplatzte Präsidentenwahl zu beenden. "Ich bin in tiefer Sorge über die aktuellen Entwicklungen", sagte die SPD-Politikerin, die selbst in Göttingen studiert und promoviert hat, der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. "Ich appelliere an alle Verantwortlichen, insbesondere an den Senat, dieses Hickhack zu beenden und nach konstruktiven Lösungen zu suchen, die dem enormen, auch internationalen Renommee der Universität Göttingen gerecht werden, damit hier nicht weiter Schaden angerichtet wird."

Der im Juni zum Göttinger Uni-Präsidenten gewählte Wirtschaftswissenschaftler Sascha Spoun hatte nach wochenlanger Kritik mitgeteilt, dass er für das Amt nicht mehr zur Verfügung stehe und Präsident der Leuphana Universität in Lüneburg bleibe. Am Verfahren der Wahl hatte es aus der Göttinger Professorenschaft anhaltenden Widerstand gegeben, zudem zogen zwei unterlegene Bewerber vor Gericht. Am Donnerstag trat daraufhin der Vorsitzende des Stiftungsrats, Wilhelm Krull, zurück.

"Es wird darum gehen, die vakant gewordenen Positionen sowohl des Präsidenten oder der Präsidentin als auch des Stiftungsausschussvorsitzenden neu zu besetzen", sagte Andretta. "Hier hoffe ich, dass zügig die notwendigen Schritte eingeleitet werden." Die 58-Jährige hatte in Göttingen Sozialwissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Psychologie studiert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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