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Stürmisches Wetter bremst Bahnverkehr aus

Uelzen  

Stürmisches Wetter bremst Bahnverkehr aus

17.09.2019, 19:48 Uhr | dpa

Stürmisches Wetter bremst Bahnverkehr aus. Gestörter Bahnverkehr

Auf dem Display im Bahnhof werden nach einem Sturm verspätete Züge angezeigt. Foto: Peter Steffen (Quelle: dpa)

Nach den sturmbedingten Zugausfällen sind die Bahnverbindungen von Hannover nach Hamburg und Bremen am Mittwoch langsam wieder in Betrieb genommen worden. Zunächst konnten die Strecken nach Bahn-Angaben allerdings nur einspurig befahren werden. Am Mittwochnachmittag sollte der Bahnverkehr zwischen Hamburg und der niedersächsischen Landeshauptstadt wieder komplett laufen. Bei der Verbindung von Hannover nach Bremen sei noch bis Donnerstagfrüh gegen 6 Uhr mit Beeinträchtigungen zu rechnen, sagte der Bahnsprecher.

Am Dienstag hatten kräftige Sturmböen an der Küste bis weit ins Binnenland hinein für ungemütliches Wetter und Zugausfälle gesorgt. An der Küste habe der Sturm 95 Stundenkilometer erreicht, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes. Auch im Landesinnern bis nach Hannover habe es stürmische Böen gegeben. Bäume und Teile abgedeckter Dächer lagen durch das stürmische Wetter in den Bahngleisen und Oberleitungen wurden beschädigt.

Der Sprecher des Fahrgastverbands Pro Bahn war am Mittwoch der Meinung, dass die Auswirkungen angesichts der Sturmstärke zu stark ausfielen. Die Bahn sei Opfer eines "dualen Problems", sagte Pro-Bahn-Sprecher Karl-Peter Naumann. Einerseits sei in den vergangenen Jahren der Rückschnitt von Sträuchern und Bäumen an den Bahnlinien vernachlässigt worden. Das sei zwar in den vergangenen zwei, drei Jahren nachgeholt worden, aber es gebe eben immer noch einen Rückstand. Zum anderen gebe es auch viele naturschutzrechtliche Bestimmungen, die den Baum- und Strauchschnitt zu bestimmten Zeiten einschränkten.

Der Bahnsprecher hingegen beteuerte, dass in den vergangenen zwei Jahren bereits sehr viel Rückschnittarbeiten vorgenommen worden seien. "Warum es jetzt an diesen Stellen so neuralgisch aufgetreten ist, muss man noch aufarbeiten."

Der Sturm hatte auch auf der Nordseeinsel Norderney zu einem eher ungewöhnlichen Feuerwehreinsatz geführt: Die Einsatzkräfte mussten am Dienstagnachmittag eine Gruppe von Wanderern mit einem Hubschrauber von einer Düne im östlichen Teil der Insel holen, die von der Flut eingeschlossen war. Das sei in einem Abschnitt der Insel passiert, der nicht eingedeicht sei, sagte Stadtbrandmeister Ralf Jürrens.

Auch mit geländegängigen Einsatzwagen habe die Feuerwehr die fünfköpfige Gruppe nicht mehr erreichen können. Wegen des Sturms sei das Hochwasser höher ausgefallen als sonst. Wegen des drei Monate alten Kleinkindes sei der Rettungshubschrauber angefordert worden. "Sonst hätten sie fünf Stunden auf der Düne ausharren müssen", sagte Jürrens. Es habe aber niemand in Gefahr geschwebt. Solche Rettungseinsätze seien relativ selten auf Norderney. "Das letzte Mal hatten wir einen solchen Fall vielleicht vor fünf, sechs Jahren."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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