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"Wissenschaftsallianz" soll Wasserstoffforschung vernetzen

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"Wissenschaftsallianz" soll Wasserstoffforschung vernetzen

18.09.2019, 17:27 Uhr | dpa

"Wissenschaftsallianz" soll Wasserstoffforschung vernetzen. Björn Thümler (CDU)

Björn Thümler (CDU). Foto: Sina Schuldt/Archivbild (Quelle: dpa)

Das Land Niedersachsen will die Forschung an Wasserstoff-Technologien für einen höheren Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung stärker vernetzen. Dazu stellte Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) am Mittwoch eine neue "Wissenschaftsallianz" vor, die auch finanziell gefördert werden soll. "Als Bundesland mit der höchsten Produktion regenerativer Energien will Niedersachsen den nächsten Schritt gehen", erklärte Thümler in Hannover. Es sei sinnvoll, Kompetenzen in der Entwicklung "grüner" Speichertechnik zu bündeln.

Federführend in dem Verbund ist das Energieforschungszentrum Niedersachsen (EFZN). Außerdem beteiligen sich die Unis Braunschweig, Clausthal, Hannover und Oldenburg. Mit dabei sind auch die Jade-Hochschule, das DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme in Oldenburg, das Fraunhofer-Heinrich-Hertz-Institut Goslar, das Institut für Solarenergieforschung in Hameln und die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig.

Wasserstoff gilt als effizientes Speichermedium, für seine Gewinnung aus Wasser durch Elektrolyse sind allerdings auch größere Strommengen nötig. Möglichst soll dabei Ökostrom zum Einsatz kommen.

"Die Wissenschaftsallianz und auch die in Aussicht gestellte Förderung kommen gerade zum rechten Zeitpunkt", sagte EFZN-Forschungsleiter Richard Hanke-Rauschenbach. Damit könne "das künftig sehr wichtige Thema Wasserstoff prioritär" behandelt werden. Auch "Innovationslabore" mit der Wirtschaft sind geplant - sie sollen 6,5 Millionen Euro an Förderung erhalten.

Der Hauptgeschäftsführer der IHK Niedersachsen, Hendrik Schmitt, sagte, der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft sei wichtig. "Wir müssen allerdings noch weitergehen." Nötig seien so bald wie möglich konkrete Erleichterungen für Unternehmen wie eine Befreiung von der Ökostrom-Umlage. Umweltminister Olaf Lies (SPD) sieht grünen Wasserstoff "als Schlüsselindustrie in Niedersachsen". Die Nutzung der Technik soll im großen Maßstab vorankommen. Zusammen mit Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hatte er am Dienstag vom Bund ein Konzept zum Aufbau einer bundesweiten klimaneutralen Wasserstoffwirtschaft gefordert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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