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Land verzeichnet steigende Einnahmen aus Lotteriesteuern

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Land verzeichnet steigende Einnahmen aus Lotteriesteuern

21.10.2019, 06:20 Uhr | dpa

Land verzeichnet steigende Einnahmen aus Lotteriesteuern. Lottokugeln

Verschwommene Lottokugeln. Foto: Arne Dedert/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Die Spiel- und Wettleidenschaft der Niedersachsen hat dem Land in den vergangenen Jahren zu stetig steigenden Steuereinnahmen verholfen. Wie das Statistische Landesamt in seinem jüngsten Monatsheft mitteilt, erzielte Niedersachsen im vergangenen Jahr mehr als 183 Millionen Euro an Einnahmen aus der Rennwett- und Lotteriesteuer - 7,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 142 Millionen Euro davon stammten allein aus der Lotteriesteuer. Seit 2008 sind die Einnahmen aus der Rennwett- und Lotteriesteuer um 28 Prozent gestiegen. 2007 lagen sie allerdings schon einmal bei mehr als 162 Millionen Euro.

Der Anteil an den gesamten Steuereinnahmen in Niedersachsen liegt nach Angaben des Statistischen Landesamts bei 0,7 Prozent. Bezieht man sie aber auf die Landessteuern, also die Steuereinnahmen, die dem Land allein zustehen, machen Lotterie- und Wettsteuern einen Anteil von gut 10 Prozent aus.

Die Zahl der steuerpflichtigen Unternehmen im Wett- und Lotteriewesen sank von 2008 bis 2017 um 15 Prozent - genauer gesagt von 803 auf 679. Der Umsatz sei allerdings gestiegen, teilten die Landesstatistiker mit: Betrug der zu versteuernde Umsatz 2008 knapp 1,1 Milliarden Euro, waren es 2017 fast 1,5 Milliarden Euro.

Auch der Umsatz der Spielhallen und Spielautomaten verdoppelte sich von 2008 bis 2017 nahezu von 226,6 Millionen Euro auf 403,7 Millionen Euro. Die Zahl der Betriebe im Segment Spielhallen und Betrieb von Spielautomaten wuchs zwischen 2008 und 2017 um 12 Prozent auf 990. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg in dem Zeitraum sogar um 67,0 Prozent von 3069 auf 5171 Menschen.

Die meisten Spielhallen und Spielautomaten befinden sich in der Region Hannover. Aber auch die kreisfreie Stadt Braunschweig sowie die Landkreise Göttingen, Hildesheim, Emsland und Osnabrück hatten 2017 mindestens 30 solcher Betriebe. Die geringste Anzahl fand sich im Landkreis Lüchow-Dannenberg mit 3 Betrieben. Zurück ging die Zahl in der Stadt Salzgitter sowie in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Hildesheim.

2017 wurde ein reformiertes Glücksspielgesetz eingeführt, das vorsah, die Zahl der Spielhallen zu reduzieren. Zahlen darüber, wie es sich ausgewirkt hat, liegen dem Statistischen Landesamt noch nicht vor. Auch die immer größere Bedeutung des Internets fürs Glückspiel lässt sich durch die amtliche Statistik noch nicht abbilden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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