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Landtag beschließt Maßnahmen gegen Plastikmüll im Meer

Hannover  

Landtag beschließt Maßnahmen gegen Plastikmüll im Meer

19.11.2019, 17:21 Uhr | dpa

Landtag beschließt Maßnahmen gegen Plastikmüll im Meer. Angespülter Handschuh aus Plastik liegt am Strand

Angespülter Unrat in Form eines Arbeitshandschuhs und eines Kunststoffkanisters liegt am Strand. Foto: Ingo Wagner/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Angesichts der weltweiten Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll hat Niedersachsens Landtag einen Maßnahmenkatalog zum Schutz der Gewässer beschlossen. Unter anderem sollen Hotspots an Stränden und in niedersächsischen Küstengewässern vom Plastik befreit werden, wie es in der Beschlussempfehlung des Umweltausschusses vor der abschließenden Beratung am Dienstag hieß. Darüber hinaus sollen eine Bundesratsinitiative für ein Verbot von Plastiktüten erarbeitet, Pfandausnahmen bei Kunststoffflaschen abgeschafft und ein Wertstoffgesetz geschaffen werden. Neben den Regierungsfraktionen SPD und CDU hatten auch die Grünen einen Antrag zur Reduzierung des Plastikmülls eingebracht.

Plastik gelange über Gewässer und Böden auch in die Nahrung und damit in die Körper der Menschen, erklärte der SPD-Abgeordnete Guido Pott. Der CDU-Fraktionsvize Martin Bäumer ergänzte, es sei "beschämend", dass Deutschland viel Plastikmüll nach Asien exportiere. "Für unsere Bequemlichkeit zahlen wir einen hohen Preis, und dabei gibt es längst Alternativen für Einwegplastik", sagte Bäumer.

Die Maßnahmen stehen vor dem Hintergrund von EU-Vorgaben: So werden Einwegprodukte aus Kunststoff, für die es bereits Alternativen aus anderen Materialien gibt, von 2021 an verboten. Dazu zählen Wattestäbchen, Trinkhalme, Besteck und Teller und Luftballonstäbe. Zudem soll der Verbrauch von Einwegbechern bis 2026 spürbar sinken.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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