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Landtag will schnelles Internet und Abbau von Funklöchern

Hannover  

Landtag will schnelles Internet und Abbau von Funklöchern

20.11.2019, 17:23 Uhr | dpa

Landtag will schnelles Internet und Abbau von Funklöchern. Die Aufschrift "Kein Netz" auf dem Bildschirm eines Handys

Die Aufschrift "Kein Netz" ist auf dem Bildschirm eines Mobiltelefons zu sehen. Foto: Inga Kjer/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Politiker aller Parteien haben sich im Landtag für einen zügigen und möglichst flächendeckenden Ausbau des schnellen Internets und der Handynetze in Niedersachsen stark gemacht. Wie Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) am Mittwoch im Parlament in Hannover sagte, mache Niedersachsen beim Ausbau große Fortschritte und liege aktuell auf Platz drei aller Bundesländer. Auch wenn das ein ehrgeiziges Ziel sei, werde das lückenlose Mobilfunknetz wie im Masterplan Digitalisierung vorgesehen bis Ende 2021 realisiert. "Es gibt noch erhebliche Lücken in Niedersachsen, wir setzen uns weiterhin für einen schnellen Ausbau ein."

Der FDP-Abgeordnete Jörg Bode pochte darauf, dass die weißen Flecken im Netz nun intensiviert angegangen werden müssten. Das Tempo beim Schließen von Funklöchern müsse erhöht werden. Auch der CDU-Parlamentarier Thomas Ehbrecht verlangte einen möglichst vollständigen Netzausbau, auch abseits der Metropolen im ländlichen Raum. Für die Landwirtschaft der Zukunft sei dies ebenso von Bedeutung wie für das Etablieren der Telemedizin. Strittig zwischen den Abgeordneten blieb die Frage, ob Mobilfunkbetreiber, die in einer ländlichen Region in ein gutes Netz investiert haben, dies auch für Mitbewerber öffnen sollen, damit alle Handynutzer davon profitieren.

Die Landesregierung aus SPD und CDU hatte im August 2018 den sogenannten Masterplan Digitalisierung beschlossen. Insgesamt ist dafür eine Milliarde Euro eingeplant. Bis 2021 soll damit ein lückenloses Mobilfunknetz im Land entstehen, bis 2025 sollen zudem alle Haushalte mit schnellem Internet versorgt sein. Gewerbegebiete, Seehäfen, Schulen, Universitäten und Hochschulen sollen schneller gigabitfähig gemacht werden - bis Ende 2021.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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