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Landwirte besorgt über Schweinepest-Ausbruch in Polen

Hannover  

Landwirte besorgt über Schweinepest-Ausbruch in Polen

10.12.2019, 16:20 Uhr | dpa

Landwirte besorgt über Schweinepest-Ausbruch in Polen. Albert Schulte to Brinke spricht bei einer Versammlung

Albert Schulte to Brinke, Präsident des niedersächsischen Landvolks, spricht bei einer Versammlung. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Angesichts jüngster Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Westpolen sprechen sich Landwirte für weitere Schutzmaßnahmen in Polen und Deutschland aus. In Polen sei eine konsequente Einzäunung der betroffenen Gebiete notwendig, forderten Landvolk-Präsident Albert Schulte to Brinke und der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands, Heinrich Dierkes, am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung.

To Brinke und Dierkes verwiesen auf Erfahrungen aus Belgien und Tschechien, wo die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) unter Wildschweinen mit Schutzzäunen wirksam verhindert worden sei. Sollte Polen solche Zäune nicht so schnell wie möglich aufstellen, müsse Brandenburg für Schutzzäune dort sorgen, wo die polnischen Ausbruchsgebiete an Deutschland grenzen.

Niedersachsen müsse nach dem Vorbild Nordrhein-Westfalens eine Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft gründen, forderten to Brinke und Dierkes. Diese könnte als eine Art Generalunternehmer alle erforderlichen Maßnahmen bei einem möglichen ASP-Fall in Niedersachsen organisieren.

Die für Menschen ungefährliche Afrikanische Schweinepest ist für Tiere hochansteckend und meist tödlich. Im Falle eines Ausbruchs im Wildschweinbestand in Deutschland würde mit einem Schlag der Schweinefleischhandel mit Nicht-EU-Ländern wegfallen. Außerdem steigt die Gefahr, dass die Krankheit dann auch in Hausschweinbestände eingeschleppt wird.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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