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Mehr Väter nehmen für ihren Nachwuchs eine Job-Auszeit

Hannover  

Mehr Väter nehmen für ihren Nachwuchs eine Job-Auszeit

11.12.2019, 05:43 Uhr | dpa

Mehr Väter nehmen für ihren Nachwuchs eine Job-Auszeit. Ein Vater hält ein Baby auf dem Arm

Ein Vater hält ein Baby auf dem Arm. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Väter in Niedersachsen und Bremen nehmen sich mehr Zeit als früher für ihren Nachwuchs. Seit 2015 ist der Anteil der Männer, die Elterngeld erhalten haben, gewachsen. Allerdings liegt dieser Wert in beiden Bundesländern unter dem Bundesdurchschnitt. Elterngeld soll fehlendes Einkommen ausgleichen, wenn Eltern ihr Kind nach der Geburt betreuen. Wenn beide Eltern ihre Arbeit unterbrechen oder einschränken, können sie bis zu 14 Monate Basiselterngeld vom Staat erhalten.

Nach Daten des Statistischen Bundesamtes stieg beim Elterngeld der Anteil der Väter in Niedersachsen von 18,7 Prozent im Jahr 2015 auf 21,9 Prozent im vergangenen Jahr. In Bremen kletterte der Wert seit 2015 von 16,7 Prozent auf 20,1 Prozent. Damit ging in beiden Ländern etwa ein Fünftel der Elterngeldbezüge an Männer, der Rest an Frauen. Bundesweit stieg der Anteil von 20,9 Prozent auf 23,7 Prozent. Im bundesweiten Vergleich haben Väter in Sachsen am häufigsten Elterngeld beantragt. Dort lag der Anteil im vergangenen Jahr bei 28,4 Prozent. Bundesweit setzen Frauen für ihre Kinder deutlich länger vom Job aus als Männer. Zahlen für 2019 liegen noch nicht vor.

Nach einer Ende November veröffentlichten repräsentativen Umfrage halten rund zwei Drittel der Menschen in Deutschland eine längere Elternzeit für Väter für wichtig. Die Studie des Instituts Prognos im Auftrag des ZDF ergab, dass 67 Prozent der Befragten sagen, Väter sollten ähnlich lange Elternzeit nehmen wie Mütter. Vor allem Frauen (71 Prozent) waren dieser Meinung, aber auch die meisten Männer (63 Prozent).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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