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Zahl der Alleinerziehenden in Niedersachsen weiter gesunken

Hannover  

Zahl der Alleinerziehenden in Niedersachsen weiter gesunken

15.12.2019, 10:47 Uhr | dpa

Zahl der Alleinerziehenden in Niedersachsen weiter gesunken. Alleinerziehend

Eine Mutter schaukelt ihr Kind. Foto: Christian Charisius/Archiv (Quelle: dpa)

Hannover (dpa/lni) – Nach einem jahrelangen Anstieg ist die Zahl alleinerziehender Eltern in Niedersachsen zum zweiten Mal in Folge gesunken. Landesweit gab es nach den jüngsten verfügbaren Zahlen 2018 rund 238 000 Mütter oder Vater, die ihre Kinder alleine großzogen. Das waren 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr, berichtete das Landesamt für Statistik. 2017 war die Zahl der Alleinerziehenden erstmals rückläufig gewesen.

Deutlich häufiger kümmern sich Frauen und nicht Männer ganz alleine um ihren Nachwuchs. Der Anteil der Frauen unter den alleinerziehenden Eltern in Niedersachsen lag 2018 bei 83,6 Prozent - ähnlich wie im Vorjahr. Die in Relation meisten Alleinerziehenden gab es in Berlin (40 je 1000 Einwohner), die wenigsten in Bayern (29). In Niedersachsen lag diese Quote bei 30 je 1000 Einwohner.

Zu den Gründen für den Rückgang der Zahl der Alleinerziehenden hieß es aus dem niedersächsischen Sozialministerium, dies liege auch daran, dass die Methode der Datenerhebung 2017 verändert worden sei. Früher sei es für die Bürger bei den sogenannten Mikrozensus-Befragungen freiwillig gewesen, dazu Auskunft zu geben, ob Paare ohne Trauschein im Haushalt lebten. Inzwischen sei es aber Pflicht - nun würden mehr unverheiratete Paare erfasst und Kinder seltener nur einem Elternteil zugeordnet. Der sogenannte Mikrozensus, für den ein repräsentativer Teil der Bevölkerung befragt wird, ist die Grundlage für viele statistische Daten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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