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Strafe bei Schlabber-Look: Jogginghosen-Verbot an Schule

Hannover  

Strafe bei Schlabber-Look: Jogginghosen-Verbot an Schule

15.12.2019, 14:39 Uhr | dpa

Strafe bei Schlabber-Look: Jogginghosen-Verbot an Schule. Eine Frau steht in Jogginghose auf einer Rolltreppe

Eine Frau steht in Jogginghose auf einer Rolltreppe. Foto: Ole Spata/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Eine Schule in Hannover sagt der Jogginghose den Kampf an: Am privaten Oskar-Kämmer-Gymnasium im Stadtteil Mittelfeld müssen Schüler im neuen Jahr unter Strafandrohung auf den Schlabber-Look verzichten. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (Samstag) berichtete, informierte Rektorin Alvira Ramazanova die Eltern über die Regelung. In einer E-Mail schrieb sie demnach, bei Verstößen müssten die Kinder und Jugendlichen mit Sanktionen rechnen - wie "den Schulhof saubermachen, Tische in der Mensa wischen oder Ähnliches". Aus Sicht der Schulleitung seien Jogging-Outfits oder auch Leggings "keine angemessene Kleidung" für den Unterricht.

Andere Schulen in der Landeshauptstadt hielten dagegen wenig von Bekleidungsvorschriften, schrieb die Zeitung weiter. So sprach der Leiter der Sekundarstufe 2 an der Integrierten Gesamtschule Linden, Oliver Wolfskehl, von einem "Eingriff in die freiheitliche Selbstbestimmung der Schüler", der überdies "pädagogisch falsche, autoritäre Signale" setze. Ramazanova will die neuen Vorgaben an ihrer Schule indes auch mit Strafen durchsetzen. Denn: "Wenn man Regeln ohne Konsequenzen erlässt, dann hält sich keiner daran."

Auch in anderen Bundesländern haben manche Schulleitungen bereits die Jogginghose verbannt - etwa die Realschule Süd im nordrhein-westfälischen Bad Oeynhausen. Dort hatte Direktorin Anja Sprengel im vergangenen Frühjahr eine entsprechende Regelung in Kraft gesetzt. Auch Basecaps sind während des Unterrichts tabu. Bei Verstößen hat man drei Verwarnungen frei - beim vierten Mal werden die Schüler zum Umziehen nach Hause geschickt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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