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Später Ausgleich vor Erstliga-Kulisse: Pohjanpalo rettet HSV

Hannover  

Später Ausgleich vor Erstliga-Kulisse: Pohjanpalo rettet HSV

15.02.2020, 15:07 Uhr | dpa

Später Ausgleich vor Erstliga-Kulisse: Pohjanpalo rettet HSV. Hannover gegen Hamburg Partie

Hamburgs Louis Schaub nimmt den Ball an. Foto: Peter Steffen/dpa (Quelle: dpa)

Eine Niederlage im Nordduell hat der Hamburger SV in letzter Sekunde verhindert. Ein Rückschlag im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga war das 1:1 (0:0) bei Hannover 96 aber dennoch. Denn trotz des späten Ausgleichstores von Joel Pohjanpalo in der sechsten Minute der Nachspielzeit geht der HSV nun mit einem Drei-Punkte-Rückstand auf Arminia Bielefeld in das Hamburger Derby am nächsten Samstag gegen den FC St. Pauli. Während der Spitzenreiter zeitgleich mit 4:2 in Fürth gewann, zeigte der Tabellenzweite vor der Bundesliga-Kulisse von 49 000 Zuschauern zu wenig. Außerdem droht Jeremy Dudziak mit einer Knieverletzung lange auszufallen.

"Es ist sehr wichtig, dass wir noch einen Punkt geholt haben", sagte Pohjanpalo. In der letzten Aktion des Spiels kam der 25 Jahre alte Finne nach einem Eckball von Sonny Kittel völlig frei zum Kopfball und versenkte den unter dem lautstarken Jubel von rund 15 000 mitgereisten HSV-Fans im Hannoveraner Tor. "Eigentlich müssen wir hier gewinnen. Aber dieses späte Tor war ein sehr emotionales Erlebnis für alle. So etwas hilft dir als Mannschaft auch."

HSV-Trainer Dieter Hecking war trotz zeitweise dürftiger Vorstellung ebenfalls nicht unzufrieden. "Wenn du mit der letzten Aktion den Ausgleich machst, ist es natürlich glücklich, aber ich denke auch hochverdient", sagte der 55-Jährige.

Nach ausgeglichener erster Halbzeit ging Hannover in der 51. Minute durch Cedric Teuchert in Führung. Der HSV entwickelte erst nach diesem Gegentor die erwartete Dominanz und hatte kurz darauf gleich zwei Großchancen durch Bakery Jatta (56.) und Sonny Kittel (57.). Auch dem späten Ausgleich ging eine weitere Gelegenheit für David Kinsombi (90.+4) voraus. "Unser Manko war, dass wir in einigen Phasen gedanklich nicht schnell genug waren", sagte Hecking.

Insgesamt sechs Jahre war der HSV-Coach früher als Spieler und Trainer in Hannover aktiv. Noch immer wohnt er mit seiner Familie ganz in der Nähe. Bei seiner Rückkehr freute auch er sich über die stolze Kulisse. "Ich denke, dass die Atmosphäre heute erstligareif war", sagte Hecking. "Das war für die Zweite Liga außergewöhnlich. Kenan Kocak und ich würden das aber gerne häufiger erleben."

Was das bedeutet, ist klar: Hamburg und in spätestens in einem Jahr auch Hannover wollen unbedingt zurück in die Bundesliga. Ob Jeremy Dudziak dabei in dieser Saison noch mithelfen kann, ist aber fraglich. Der 24-Jährige verletzte sich in der zweiten Halbzeit bei einem Zweikampf mit Genki Haraguchi und musste ausgewechselt werden. "Es ist nicht gut. Da ist ein längerer Ausfall zu befürchten. Mehr kann ich noch nicht sagen", meinte Hecking.

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