Sie sind hier: Home > Regional > Hannover >

Verband zu Corona-Krise: Autoindustrie nicht unverwundbar

Hannover  

Verband zu Corona-Krise: Autoindustrie nicht unverwundbar

09.04.2020, 07:06 Uhr | dpa

Verband zu Corona-Krise: Autoindustrie nicht unverwundbar. Volker Schmidt

Volker Schmidt, Arbeitgeberverband Niedersachsenmetall. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die niedersächsische Wirtschaft hat wegen der Corona-Krise vor dramatischen Folgen vor allem für die Automobilindustrie im Land gewarnt. "Es wäre ein Trugschluss zu glauben, die Autoindustrie sei unverwundbar. Die Kapitalpolster reichen höchstens noch acht bis zehn Wochen", sagte Volker Schmidt vom Arbeitgeberverband Niedersachsenmetall in einem Interview der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag). Schon jetzt liege die Wirtschaft am Boden, und die Erwartungen seien im Keller.

Wenn die Produktion noch weitere Wochen ruhe, werde es für die gesamte niedersächsische Wirtschaft ernste Konsequenzen geben, warnten Schmidt und der Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN), Volker Müller, in dem gemeinsamen Interview. Mehr als 60 Prozent der Beschäftigten seien in dem Bundesland "direkt oder indirekt mit der Autoindustrie verbunden", sagte Schmidt.

Müller verwies vor allem auf kleine und mittlere Unternehmen, die von einer Zuspitzung der Lage besonders betroffen wären. "Die größten Probleme haben die Zulieferer in der Metall- und Chemieindustrie, deren Kapitaldecke schon vor Corona sehr dünn war", sagte Müller.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal