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Corona: Hannoversche Landeskirche legt Sparhaushalt auf

Hannover  

Corona: Hannoversche Landeskirche legt Sparhaushalt auf

26.11.2020, 17:39 Uhr | dpa

Die hannoversche Landeskirche muss nach einem Einbruch der Kirchensteuereinnahmen in der Corona-Krise für die kommenden beiden Jahre einen Sparhaushalt auflegen. Investitionen würden gestreckt und Ad-hoc-Einsparungen vorgenommen, sagte Kirchenfinanzchef Rolf Krämer am Donnerstag bei der Parlamentstagung der Kirche.

An wichtigen Zukunftsprojekten wie der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oder der energetischen Sanierung von Kirchengebäuden soll aber festgehalten werden. Im laufenden Jahr wird die größte der deutschen Landeskirchen laut Krämer voraussichtlich 50 Millionen Euro an Kirchensteuer weniger einnehmen als geplant. Erst 2023 wird eine Rückkehr zum vorherigen Niveau erwartet.

Die Corona-Krise verstärkt den sich mittelfristig ohnehin abzeichnenden Handlungsdruck der Kirche - nicht allein im finanziellen, sondern auch im seelsorgerischen Bereich. Absehbar verliert die Kirche erheblich an Mitgliedern, andererseits zeichnen sich nach Jahren sprudelnder Kirchensteuereinnahmen unabhängig vom Verlauf der Corona-Krise dauerhaft weniger Einnahmen ab.

Auf der erstmals digital organisierten Tagung des Kirchenparlaments wurde daher auch über Zukunftskonzepte beraten. Die Strukturen sollten offener und flexibler werden und unterschiedliche Glaubensformen besser eingebunden werden.

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