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Bischöfe rufen an Weihnachten zu Solidarität auf

Hannover  

Bischöfe rufen an Weihnachten zu Solidarität auf

25.12.2020, 12:45 Uhr | dpa

Bischöfe rufen an Weihnachten zu Solidarität auf. Heiner Wilmer

Heiner Wilmer, Bischof von Hildesheim. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer hat in seiner Weihnachtspredigt den Menschen in der Corona-Krise Mut gemacht. "Wir haben ein Grundrecht auf Hoffnung. Wir können Ängste haben und Sorgen, weinen und trauern, doch das Grundrecht bleibt", sagte der Katholik. Die Kraft der Hoffnung lasse erahnen, dass es eine Zeit nach Corona geben werde. Wilmer setzt darauf, dass die Menschen Lehren ziehen werden.

Er sagte: "Wir haben gelernt, wie wichtig Menschen sind, die in Kliniken und in Altenpflegeheimen für andere da sind. Wir haben gelernt, dass Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher hohe Anerkennung verdienen. Wir haben gelernt, dass wir rücksichtsvoll miteinander umgehen können. Wir haben gelernt, dass es gut wäre, wenn die Reichen in unserer Gesellschaft mehr finanzielle Verantwortung übernehmen würden."

Der katholische Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode rief in seiner Predigt an Heiligabend die Christen dazu auf, sich gerade angesichts der Pandemie mit allen Menschen guten Willens zu verbünden, um der Welt die wahre Menschenfreundlichkeit Gottes zu zeigen. "Wir können mit dem Heilswillen unseres menschgewordenen Gottes nicht nur bei uns und unseren Problemen als Kirche bleiben. Wir müssen in der Welt, für die Welt und mit ihr und ihren Menschen Christus "zur Welt bringen"", sagte Bode.

Wegen der Ansteckungsgefahr waren viele Präsenz-Gottesdienste an den Weihnachtstagen abgesagt worden - Alternativen gab es im Internet. So streamten Hannovers evangelischer Landesbischof Ralf Meister und der Hildesheimer Bischof Wilmer einen ökumenischen Gottesdienst aus einer Kneipe. Pastor Robert Vetter von der Evangelischen Kirchengemeinde Stuhr im Landkreis Diepholz fuhr an Heiligabend mit einem Traktor-Gespann durch die Gemeinde und feierte bei Stopps kurze Gottesdienste unter freiem Himmel.

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