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Alleinerziehende fordern Ausnahmen von Corona-Regeln

Hannover  

Alleinerziehende fordern Ausnahmen von Corona-Regeln

14.01.2021, 12:08 Uhr | dpa

Alleinerziehende Eltern haben die niedersächsische Landesregierung aufgefordert, die Corona-Regeln für sie zu lockern. Die neuen Kontaktbeschränkungen machten es für sie fast unmöglich, zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten oder die Unterstützung von Familie, Freunden und Bekannten in Anspruch zu nehmen, heißt es in einem Brief des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter an Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) vom Donnerstag.

Konkret fordert der Verband, die Kinder von Alleinerziehenden bis zu einem Alter von zwölf Jahren bei den Kontaktbeschränkungen nicht mitzuzählen. Außerdem müsse die Vergabe der Notbetreuungsplätze an Kitas und Schulen von den Kommunen und nicht von den jeweiligen Einrichtungen geregelt werden, um einen verlässlichen Rahmen zu schaffen. Ein Recht auf Homeoffice für Alleinerziehende könne darüber hinaus die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern.

Bislang gilt in Niedersachsen grundsätzlich nur für Kinder bis drei Jahre eine Ausnahme von der Kontaktbeschränkung, nach der sich ein Haushalt mit lediglich einer weiteren Person treffen darf. Allerdings sind Treffen von Kindern aus verschiedenen Haushalten im Rahmen einer regelmäßig organisierten privaten Betreuung erlaubt.

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