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Milliardenprojekt: Neubau der MHH im Zeitplan

Hannover  

Milliardenprojekt: Neubau der MHH im Zeitplan

22.04.2021, 13:43 Uhr | dpa

Milliardenprojekt: Neubau der MHH im Zeitplan. Neubau Medizinische Hochschule Hannover

Ein Notarzt passiert die Medizinische Hochschule Hannover (MHH). Foto: Julian Stratenschulte/dpa (Quelle: dpa)

Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) sieht das Milliardenprojekt eines Neubaus für die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) im Zeitplan, auch wenn es noch keinen Termin für den ersten Spatenstich gibt. Bis zum Jahr 2030 sollen auf einem 16 Hektar großen Baufeld in der Nähe des bisherigen Campus moderne Klinikgebäude entstehen. "Im Moment gibt es auch keine Anzeichen von Verzögerungen", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag.

Aus dem Sondervermögen des Landes von insgesamt 2,1 Milliarden Euro für die Unikliniken in Hannover und Göttingen seien bereits 15 Millionen Euro für die Errichtung der Baugesellschaft bewilligt worden. Zudem werden 2,6 Millionen Euro dafür zur Verfügung gestellt, damit das Baufeld in Hannover in diesem Sommer gesichert, eingeebnet und gerodet werde. Für die MHH und die Universitätsmedizin Göttingen stehen jeweils 1,05 Milliarden Euro zur Verfügung.

Der MHH-Neubau ist notwendig, weil das 1971 in Betrieb genommen Bettenhaus marode ist. Es kann nicht saniert werden, weil der Bau nicht mehr den Anforderungen der modernen Medizin entspricht. Minister Thümler bedankte sich für den Einsatz des MHH-Personals "unter sehr erschwerten Bedingungen" und nannte die Gebäudestruktur sowie die Belastungen durch die Pandemie.

In einem ersten Schritt sollen voraussichtlich die Kinderklinik mit einem Eltern-Kind-Zentrum sowie ein Herz-Lungen-Zentrum am neuen Standort errichtet werden. Das Projekt bedeute eine enorme Chance für die Stadt und die Region Hannover auch mit der Möglichkeit wirtschaftlicher Ansiedlungen, betonte MHH-Präsident Michael Manns. Wichtig sei eine bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr als bisher. Die MHH gehöre mit ihren Partnern zur Spitzengruppe in der Infektionsforschung und darüber hinaus.

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