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Schäfer: Angebot zur Auswertung der "Paradise Papers"

Landtag  

Schäfer: Angebot zur Auswertung der "Paradise Papers"

23.11.2017, 17:19 Uhr | dpa

Schäfer: Angebot zur Auswertung der "Paradise Papers". Thomas Schäfer

Thomas Schäfer (CDU). Foto: Fabian Sommer (Quelle: dpa)

Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) hat das Angebot erneuert, die "Paradise Papers" mit millionenfachen Daten über Steuertricks federführend auszuwerten. Fachliche Expertise und technische Ausrüstung gebe es in Hessen in hohem Maß, sagte der Minister am Donnerstag im Wiesbadener Landtag. Ihn interessiere nicht die Quelle der "Paradise Papers", sondern der Inhalt der Daten. "Ich verstehe und respektiere den Quellenschutz, den Journalisten zu Recht hochhalten. Uns reichen aber schon die Unterlagen."

Bei den "Paradise Papers" geht es nach Recherchen der "Süddeutschen Zeitung", die dem Netzwerk investigativer Journalisten (ICIJ) angehört, um 13,4 Millionen Dokumente aus Steuerparadiesen. In der riesige Datenmenge von zwei Finanzdienstleistern sowie den Unternehmensregistern von 19 Steueroasen tauchen die Namen von mehr als 120 Politikern aus fast 50 Ländern auf, dazu die von Unternehmern und Sportlern. Die den Unterlagen zufolge angewandten Praktiken müssen nicht illegal sein.

Nach Einschätzung von Schäfer ist ein rasches EU-weites Vorgehen entscheidend, um die grenzüberschreitenden Steuertricks einzudämmen. Hessen arbeitet bereits zentral bei den Ermittlungen zu den "Panama Papers" mit dem Bundeskriminalamt (BKA) zusammen. Dabei geht es um einen riesigen Datensatz mit Informationen über dubiose Geschäfte mit Briefkastenfirmen. Ein internationales Medien-Netzwerk hatte mit den "Panama Papers" Finanzströme in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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