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Bayern zieht 2017 über 60 000 Euro von Asylbewerbern ein

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Bayern zieht 2017 über 60 000 Euro von Asylbewerbern ein

19.12.2017, 11:19 Uhr | dpa

Bayern zieht 2017 über 60 000 Euro von Asylbewerbern ein. Geldscheine

Zahlreiche Euro-Banknoten. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv (Quelle: dpa)

Die bayerischen Behörden haben 2017 deutlich weniger Geld von Asylbewerbern eingezogen als in den vergangenen Jahren. Waren es nach Angaben des Sozialministeriums in München 2015 - also zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise - noch 149 881,57 Euro und 2016 immerhin noch 87 948,75 Euro, seien es im laufenden Jahr nur noch 62 616,89 Euro. Dies hatte zuvor auch die "Heilbronner Stimme" (Dienstag) berichtet.

Asylbewerber werden bei der Ankunft in einer Erstaufnahmeeinrichtung nach mitgeführten Dokumenten, Bargeld und Wertgegenständen befragt. Nach der gültigen Gesetzeslage wird ihnen in der Regel ein Freibetrag von 200 Euro gewährt. Dagegen wird nach Auskunft des Ministeriums bei Schmuck und anderen Wertgegenständen von "besonderem persönlichen oder ideellen Wert" wie Eheringen regelmäßig von einer Sicherstellung abgesehen. Auch Mobiltelefone würden grundsätzlich nicht sichergestellt. Generell könnten Barvermögen und Wertsachen immer dann sichergestellt werden, wenn deren Wert 750 Euro überschreitet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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