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Sorge um Wirtschaftsbeziehungen wegen Proteste im Iran

Handel  

Sorge um Wirtschaftsbeziehungen wegen Proteste im Iran

04.01.2018, 09:49 Uhr | dpa

Wegen der Proteste im Iran fürchtet der deutsche Außenhandel einen Rückschlag für die Wirtschaftsbeziehungen. "Ob und wie sehr die aktuellen Unruhen die Situation weiter belasten, bleibt abzuwarten. In jedem Fall führen sie aber zu weiterer Verunsicherung", sagte Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), der Oldenburger "Nordwest-Zeitung" (Donnerstag).

Die Hoffnungen auf einen Aufschwung der deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen seien schon nach dem bahnbrechenden Atomabkommen von 2015 enttäuscht worden. Bingmann erklärte: "Die deutsche Wirtschaft ist ernüchtert. Obwohl unsere Exporte in den Iran im ersten Halbjahr 2017 um mehr als 20 Prozent gestiegen sind, bleibt das Volumen bislang weit hinter den hohen Erwartungen zurück." Die deutschen Unternehmer seien derzeit auch deswegen verunsichert, weil vereinzelt nach wie vor US-Sanktionen gegen den Iran gelten würden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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