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Haftantrag: Mutter aus Benndorf soll Babys getötet haben

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Haftantrag: Mutter aus Benndorf soll Babys getötet haben

05.01.2018, 11:09 Uhr | dpa

Haftantrag: Mutter aus Benndorf soll Babys getötet haben. Ortsschild Benndorf

Zunächst kein Haftantrag für Mutter der beiden toten Säuglinge. Foto: Jan Woitas (Quelle: dpa)

Die in einer Tiefkühltruhe gefunden Babys aus Benndorf (Mansfeld-Südharz) sollen von ihrer Mutter getötet worden sein. Die Staatsanwaltschaft stelle am Freitag einen Haftantrag für die 46-Jährige wegen Verdachts auf zweifachen Totschlag, sagte Behördensprecher Klaus Wiechmann in Halle. In einer erneuten Vernehmung habe sich die Frau am Donnerstagabend zu den Vorwürfen geäußert - "soweit sie sich erinnern wollte oder konnte", sagte Wiechmann.

Die Kinder hätten bei der Geburt gelebt. Es handele sich um ein Mädchen und einen Jungen, wohl nicht um Zwillinge. Die Babyleichen waren am Dienstag in der Wohnung der Mutter gefunden worden, sie lebte dort mit einer Tochter im Teenageralter. Sie hat auch einen volljährigen Sohn. Die Säuglinge sind den Angaben der Mutter zufolge bereits mehrere Jahre tot, wie Wiechmann sagte. Weitere Details wollte der Sprecher mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht nennen.

Wenn der Haftantrag gestellt ist, wird das Amtsgericht Halle darüber entscheiden, voraussichtlich noch am Freitag.

Der Ex-Partner der 46-Jährigen hatte am Dienstag die Polizei gerufen, weil es in der Wohnung einen toten Säugling gebe. Die Beamten fanden dann zwei Babyleichen. Die Mutter war nach einer Festnahme zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung der toten Kinder standen zu der Zeit noch aus. Am Donnerstag war die Mutter erneut zu einer Vernehmung geladen und mit den Resultaten der Untersuchungen konfrontiert worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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