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Ende der Schifffahrtssperren auf dem Rhein in Sicht

Verkehr  

Ende der Schifffahrtssperren auf dem Rhein in Sicht

08.01.2018, 12:29 Uhr | dpa

Ende der Schifffahrtssperren auf dem Rhein in Sicht. Hochwasser am Rhein in Düsseldorf

Ein Schiff der Wasserschutzpolizei in Düsseldorf auf dem Rhein. Foto: Bernd Thissen (Quelle: dpa)

Für die Schifffahrt auf dem Rhein ist mit der Scheitelwelle des Hochwassers ein Ende der umfangreichen Fahrverbote in Sicht. Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt des Bundes rechnet damit, dass im Verlauf dieser Woche schrittweise alle Schifffahrtssperren auf dem Rhein aufgehoben werden können. Allerdings könnte es noch weiterhin Einschränkungen wie das Fahren mit reduzierter Geschwindigkeit geben.

Am Montagvormittag war der Rhein von Maxau bis Speyer und von Mainz bis Köln mit Ausnahme der Bereiche Oestrich und Bonn gesperrt, wie die Generaldirektion mitteilte. Die für die Schifffahrt entscheidende Hochwassermarke II werde im Verlauf des Montags voraussichtlich für die Bereiche Maxau, Speyer und Mainz unterschritten. Damit könne dort die Schifffahrtssperre wieder aufgehoben werden, erläuterte eine Sprecherin. Zwischen Bingen bis Köln werde die maßgebliche Hochwassermarke II dann voraussichtlich am Dienstag und am Mittwoch erreicht.

Auch die Wasserschutzpolizei NRW rechnet damit, dass der Schiffsverkehr auf dem Rhein in der zweiten Wochenhälfte wieder freie Fahrt hat oder bekommt. Die Höchststände des Hochwassers seien am Montag zu erwarten, sagte ein Sprecher in Duisburg. Dann sei die Tendenz fallend. Deswegen gehe man davon aus, dass die Schiffe ab Donnerstag oder Freitag wieder fahren könnten.

In Köln war in der Nacht zum Sonntag nach dem Überschreiten der kritischen Marke von 8,30 Meter die Schifffahrt eingestellt worden. Das Fahrverbot brachte den ohnehin eingeschränkten Schiffsverkehr zwischen Duisburg und Koblenz praktisch zum Erliegen, weil eine Weiterfahrt für die Kapitäne keinen Sinn mehr ergab. Schiffe konnten unter den vielen Rheinbrücken nicht mehr gefahrlos hindurchfahren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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