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Taschenhersteller Bree: Familienunternehmer steigt aus

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Taschenhersteller Bree: Familienunternehmer steigt aus

10.01.2018, 12:18 Uhr | dpa

Taschenhersteller Bree: Familienunternehmer steigt aus. Axel Bree

Der Unternehmer Axel Bree. Foto: Karlheinz Schindler/Archiv (Quelle: dpa)

Beim Taschenhersteller Bree steigt das letzte Mitglied der Eigentümerfamilie aus dem Unternehmen aus: Nach seinem Bruder Philipp hört auch Axel Bree (49) als Geschäftsführer auf, teilte die Firma aus Isernhagen bei Hannover mit.

Axel Bree wolle seine Anteile am Familienunternehmen an das Investorenkonsortium verkaufen, das seit einiger Zeit an der Firma beteiligt sei, berichtet die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (Mittwoch).

Um wen es sich bei den Investoren handelt, dazu will das Unternehmen nichts sagen. Zu den Gründen für sein Ausscheiden sagte Axel Bree laut Mitteilung, nach 20 Jahren sei nun der richtige Zeitpunkt gekommen, um sich anderen Prioritäten zu widmen.

Vor knapp vier Jahren war bereits Philipp Bree bei dem Taschenhersteller ausgestiegen und hatte seine Anteile an das unbekannte Investorenteam verkauft, das seitdem die Mehrheit im Unternehmen hat. Das Unternehmen war 1970 vom Vater der beiden Brüder gegründet worden.

Die Funktion des Geschäftsführers übernimmt künftig Stefan Treiber, der seit 2014 im Beirat der Bree Collection GmbH sitzt. Zu aktuellen Geschäftslage wollte sich das Unternehmen auf Anfrage nicht äußern.

Ende 2015 beschäftigte Bree Collection laut Bundesanzeiger rund 170 Mitarbeiter. Den damaligen Zahlen zufolge wurde trotz eines Umsatzanstiegs ein Verlust von rund 0,3 Millionen Euro ausgewiesen. Für 2016 war seinerzeit ein leichter Gewinn angestrebt worden - durch eine "weitere Umsatzsteigerung und Reduktion der Beschaffungskosten".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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