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Züchter unterstützen Jäger gegen Afrikanische Schweinepest

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Züchter unterstützen Jäger gegen Afrikanische Schweinepest

10.01.2018, 16:49 Uhr | dpa

Züchter unterstützen Jäger gegen Afrikanische Schweinepest. Wildschwein

Wildschwein. Foto: Bernd Settnik/Archiv (Quelle: dpa)

Schweinezüchter im Jerichower Land haben Vorsorge gegen die Afrikanische Schweinepest getroffen. Sie stellten Geld bereit, um die Jäger beim Erlegen von Wildschweinen zu unterstützen, wie der Landkreis am Mittwoch mitteilte. Jägern werde die notwendige Trichinenuntersuchung nach dem Töten eines Wildschweins ersetzt. Die Untersuchung auf Fadenwürmer ist nötig, bevor das Fleisch zum Verkauf freigegeben wird.

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich derzeit in Osteuropa aus. Experten fürchten, dass die Seuche nach Deutschland eingeschleppt werden könnte. Wildschweine könnten den Erreger übertragen, mehrere Bundesländer haben deshalb die Jagd auf die Tiere intensiviert. Bislang gibt es keinen Impfstoff gegen die Seuche. Bei einer Einschleppung in Zuchtbestände drohen große wirtschaftliche Schäden. Betroffene Bestände müssten gekeult werden. Für Menschen ist die Afrikanische Schweinepest nicht gefährlich.

Der Landkreistag fordert für das ganze Land eine Unterstützung durch die Politik. Bei der Vorsorge vor der Tierseuche dürften die Landkreise nicht allein gelassen werden, sagte der zuständige Referent Peter Weiß. Ende Januar seien dazu Gespräche mit dem Umweltministerium geplant.

Eine Sprecherin des Umweltministeriums sagte, die Gebühren für Trichinenuntersuchungen würden vorerst nicht erstattet. Für das Auffinden und Beproben von verendeten oder bei Unfällen getöteten Wildschweinen gebe es ab Februar aber eine Prämie von 50 Euro pro untersuchter Probe.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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