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Schwaben-Streit um Konfetti: in Düsseldorf bereits verboten

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Schwaben-Streit um Konfetti: in Düsseldorf bereits verboten

15.01.2018, 14:08 Uhr | dpa

Schwaben-Streit um Konfetti: in Düsseldorf bereits verboten. Faschingsumzug in Stuttgart

Ein als Werwolf verkleideter Teilnehmer schmeißt Konfetti in die Luft. Foto: Daniel Naupold/Archiv (Quelle: dpa)

Was für einige Narren in Stuttgart ein Ärgernis ist, ist beim Rosenmontagszug in Düsseldorf bereits die Regel: Während beim Fastnachts-Umzug durch die Stuttgarter Innenstadt erstmals auf einem Teilstück Konfetti-Verbot herrscht, sind die bunten Papierschnipsel in der NRW-Landeshauptstadt seit Jahren ganz verboten. "Ein Teppich aus Konfetti ist wie eine spiegelglatte Eisfläche", sagt Hans-Peter Suchand vom Comitee Düsseldorfer Carneval. Vor allem für mitziehende Pferde und Reiter bringe Konfetti auf den Straßen erhebliche Rutschgefahr.

In Stuttgart darf beim Fastnachts-Umzug dieses Jahr erstmalig kein Konfetti geworfen werden - allerdings nur auf einer Strecke von 100 Metern. Da der auf dem Zugweg liegende Schlossplatz dem Land gehöre, seien die dortigen Organisatoren wegen der hohen Reinigungskosten verpflichtet worden, kein Konfetti zu werfen, berichtete die "Bild"-Zeitung am Montag.

"Reinigungsmaschinen schaffen das nicht oder ziehen dann gleich ganze Pflastersteine raus", erläuterte ein Sprecher des Stuttgarter Finanzministeriums auf Anfrage. "Wir wollen aber natürlich keine Spaßverderber sein: Wenn der Veranstalter die Reinigung mit Handfegern übernimmt, lassen wir gerne noch mal mit uns reden. Dann dürfen aber die Alu-Schnipsel in den Blumenbeeten beim Aufräumen nicht vergessen werden."

Ein Problem, das in Köln beim Rosenmontagszug keine Rolle spielt. Konfetti müsse nicht verboten werden, weil es bei dem Umzug traditionell nicht genutzt werde, erklärt Pressesprecher Michael Kramp vom Festkomitee Kölner Karneval.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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