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Neuer Förderpreis für Wissenschaftlerinnen: 200 000 Euro

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Neuer Förderpreis für Wissenschaftlerinnen: 200 000 Euro

24.01.2018, 13:29 Uhr | dpa

Ein mit insgesamt 200 000 Euro dotierter Förderpreis für Wissenschaftlerinnen ist am Mittwoch erstmals in Kiel verliehen worden. Der Dorothea-Erxleben-Forscherinnenpreis solle innovative Entzündungsforschung unterstützen, erläuterte eine Sprecherin des Exzellenzclusters "Inflammation at Interfaces". Ihm gehören 300 Wissenschaftler in vier Einrichtungen in Kiel, Lübeck, Plön und Borstel (Kreis Segeberg) an. Der Preis wird künftig alle drei Jahre an Wissenschaftlerinnen des Clusters vergeben. Dorothea Erxleben war 1754 die erste Frau, die in Deutschland in Medizin promovierte.

"Mit der Vergabe dieses Preises setzt der Exzellenzcluster "Inflammation at Interfaces" ein Zeichen, dass ambitionierte Wissenschaftlerinnen gefeiert und gefördert werden", sagte Wissenschaftsstaatssekretär Oliver Grundei bei der Überreichung. Die Schirmherrin Gabriela Riemekasten, erste deutsche Lehrstuhlinhaberin für Rheumatologie, betonte, eine Chancengleichheit, speziell bei akademischen Führungspositionen, sei immer noch nicht erreicht. Der Preis setze ein deutliches Zeichen, "dass Spitzenforschung starke Wissenschaftlerinnen braucht".

Die Hauptpreisträgerin Prof. Almut Nebel (Universität Kiel) will mit dem Preisgeld von 100 000 Euro die DNA von Menschen aus der Jungsteinzeit evolutionsbiologisch auf entzündliche Erkrankungen untersuchen. Die beiden Zweitplatzierten der Universität Lübeck, Prof. Karin Hartmann und Prof. Inke König, forschen zu Ursachen entzündlicher Erkrankungen und methodischen Verfahren zur Vorhersage von Krankheitsentstehung und -verlauf.

Der Exzellenzcluster wird seit 2007 von Bund und Ländern mit einem Gesamtbudget von 68 Millionen Euro gefördert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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