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Sarkophag des Bischofs für wenige Tage zu sehen

Archäologie  

Sarkophag des Bischofs für wenige Tage zu sehen

31.01.2018, 15:48 Uhr | dpa

Sarkophag des Bischofs für wenige Tage zu sehen. Der Sarkophag des Bischofs Bernhard

Der Sarkophag des Bischofs Bernhard. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert (Quelle: dpa)

Für wenige Tage ist im Halberstädter Dom der steinerne Sarkophag des Bischofs Bernhard zu sehen. Aus Anlass des 1050. Todestages des Bischofs bleibe die Grablege bis zum 11. Februar frei zu besichtigen, teilten die Domschätze Halberstadt und Quedlinburg am Mittwoch mit. Die Grablege ist normalerweise von einer Holzplatte bedeckt. Der mehr als zwei Meter lange Sarkophag ist den Angaben zufolge neben dem der Königin Mathilde in Quedlinburg der einzige erhaltene aus ottonischer Zeit.

Bernhard starb am 3. Februar 968. Bekannt ist der Streit zwischen dem Bischof und Kaiser Otto I. Mit aller Macht versuchte Bernhard zu verhindern, dass der Kaiser Magdeburg zum Erzbistum erhob. Als Otto den Bischof wegen seines Protests gefangen nehmen ließ, exkommunizierte Bernhard den Herrscher - Otto erschien daraufhin barfuß als Büßer in Halberstadt. Erst nach dem Tod Bernhards wurde Magdeburg zum Erzbistum.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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