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Kölner Ober-Jeck verteidigt Karneval gegen Kritik

"Allgemeines Besäufnis"  

Kölner Ober-Jeck verteidigt Karneval gegen Kritik

08.02.2018, 12:02 Uhr

Kölner Ober-Jeck verteidigt Karneval gegen Kritik. Jecken bei der Weiberfastnacht in Köln: Oberbürgermeisterin Reker hatte kritisiert, der Karneval sei zu einem "allgemeinen Besäufnis" verkommen. (Quelle: dpa/ Rolf Vennenbernd)

Jecken bei der Weiberfastnacht in Köln: Oberbürgermeisterin Reker hatte kritisiert, der Karneval sei zu einem "allgemeinen Besäufnis" verkommen. (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa)

Geht es beim Karneval nur noch ums Saufen? Das hat die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker behauptet. Doch der oberste Jeck der Stadt widerspricht.

Der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, hat den Vorwurf zurückgewiesen, dass sich der Karneval in letzter Zeit zum Negativen verändert habe. Diese Kritik habe ihn "extrem geärgert", sagte Kuckelkorn  in Köln zum Auftakt des Straßenkarnevals.

"Es ist geradezu billig, ständig so zu tun, als wäre der Karneval schlecht", sagte der Ober-Jeck. Karneval stehe auch für soziales Engagement, für Integration, für kleine Feiern in Pfarreien und Schulen, für strahlende Kinderaugen. "Der Karneval ist gut für Köln und die Menschen", betonte Kuckelkorn.

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval: "Der Karneval ist gut für Köln und die Menschen". (Quelle: imago images/Horst Galuschka)Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval: "Der Karneval ist gut für Köln und die Menschen". (Quelle: Horst Galuschka/imago images)

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hatte zuvor in einem Interview mit der dpa gesagt: "Der Karneval ist in den letzten Jahren – oder eher Jahrzehnten – zu etwas geworden, das eher einem allgemeinen Besäufnis entspricht, als dem, was unsere Karnevalskultur ausmacht."

Verwendete Quellen:
  • dpa

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