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Arbeitgeber und Gewerkschaft verhandeln über Pilotabschluss

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Arbeitgeber und Gewerkschaft verhandeln über Pilotabschluss

19.02.2018, 17:08 Uhr | dpa

Arbeitgeber und Gewerkschaft verhandeln über Pilotabschluss. IG Metall-Fahne

Eine Fahne der Gewerkschaft IG-Metall. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/bb) - Die Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg sind am Montagnachmittag in die möglicherweise entscheidende Runde gegangen. Im Haus der Wirtschaft in Charlottenburg geht es zwischen Arbeitgeberverband und IG Metall um die Übernahme des Pilotabschlusses aus Baden-Württemberg.

In Stuttgart hatten beide Seiten Einkommenserhöhungen sowie Möglichkeiten vereinbart, die Arbeitszeit individuell zu verkürzen. Im Osten will die IG Metall die Arbeitgeber zudem dazu bringen, anschließend über gleiche Arbeitszeiten in Ost und West zu verhandeln. In Sachsen hatten sich die Tarifpartner am Freitag grundsätzlich auf Gespräche darüber verständigt.

Verhandelt wird in Berlin für rund 100 000 Beschäftigte in der Hauptstadt und in Brandenburg. Die bisherigen drei Termine waren ohne Ergebnis geblieben. Tausende Metaller hatten während es Tarifkonflikts in Warnstreiks ihren Forderungen Nachdruck verliehen, zuletzt mit einem ganztägigen Ausstand.

Der Pilotabschluss aus dem Südwesten sieht vor, dass die Beschäftigten von April an 4,3 Prozent mehr Geld bekommen. In einer zweiten Stufe gibt es von 2019 an in ähnlicher Höhe ein jährliches tarifliches Zusatzgeld von 27,5 Prozent eines Monatseinkommens und einen Festbetrag von 400 Euro.

Arbeitnehmer können nach der Einigung ab 2019 bis zu zwei Jahre lang die Wochenarbeitszeit auf bis zu 28 Stunden senken. Die Unternehmen dürfen im Gegenzug mehr Beschäftigte als bisher länger arbeiten lassen. Im Osten arbeiten die Mitarbeiter pro Woche drei Stunden länger als im Westen, wo die 35-Stunden-Woche gilt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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