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Tod nach Angriff bei Wohnungseinbruch: Verdächtiger gefasst

Kriminalität  

Tod nach Angriff bei Wohnungseinbruch: Verdächtiger gefasst

20.02.2018, 09:08 Uhr | dpa

Tod nach Angriff bei Wohnungseinbruch: Verdächtiger gefasst. Polizei

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv (Quelle: dpa)

Gut sechs Wochen nach einem Wohnungseinbruch in Ulm, bei dem die Einbrecher einen 59-jährigen Bewohner tödlich verletzt hatten, ist ein weiterer Verdächtiger festgenommen worden. Der 32-Jährige konnte in Israel gefasst werden. Er wird nach Angaben der Polizei Ulm verdächtigt, an der Tat am Dreikönigstag beteiligt gewesen zu sein. Bei dem Einbruch in einem Reihenhaus war der 59 Jahre alte Bewohner angegriffen worden. Die Täter fesselten ihn, stahlen Geld und Schmuck und flüchteten. Der Mann starb an seinen Verletzungen.

In dem Fall gab es bereits zwei Festnahmen: Eine aus Russland stammende 46-Jährige und ihr 39 Jahre alter Ehemann aus Georgien sitzen in Untersuchungshaft. Die Ermittler konnten Spuren in ihrer Wohnung mit dem Opfer in Verbindung bringen. Das Paar hatte die Tat zuletzt bestritten.

Das israelische Justizministerium teilte mit, der nun festgenommene Verdächtige sei mit einem Komplizen in das Wohnhaus eingebrochen. Die mutmaßlichen Täter hätten zuvor noch einen weiteren Einbruch begangen.

Die Polizei Ulm wollte aus ermittlungstaktischen Gründen nicht verraten, ob der 32-Jährige direkt an dem Einbruch beteiligt war. Zur Nationalität des Mannes konnte ein Sprecher nichts sagen.

Die israelische Polizei habe den 32-Jährigen gemeinsam mit Interpol in der Küstenstadt Aschkelon festgenommen, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums. Die israelischen Behörden erwarteten nun ein Auslieferungsgesuch. Der Mann habe nach Angaben deutscher Behörden vorher bereits im Gefängnis gesessen.

Der 59-Jährige wohnte mit seiner 91 Jahre alten Mutter in dem Haus. Laut Ermittlung schlugen die Täter den Mann nieder, fesselten ihn und verletzten ihn schwer. Er starb in einem Krankenhaus.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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