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Strafbefehle wegen Misshandlung von Affen erlassen

Kriminalität  

Strafbefehle wegen Misshandlung von Affen erlassen

20.02.2018, 12:59 Uhr | dpa

Das Amtsgericht Tübingen hat Strafbefehle wegen Tiermisshandlung gegen drei verantwortliche Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts erlassen. Der 67-jährige Bereichsleiter, der 49-jährige Versuchsleiter und der 55-jährige stellvertretende Tierhalter sollen Geldstrafen zahlen, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Sie haben nach Angaben des Amtsgerichts aber bereits Einspruch dagegen eingelegt - bleibt es dabei, kommt es zu einer Gerichtsverhandlung. Ihnen wird vorgeworfen, von 2013 bis 2015 bei drei Affen die Versuche zu spät beendet und dadurch den Tieren länger andauernde Leiden zugefügt zu haben.

Am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik wurde Hirnforschung mit Affen betrieben, Tierschützer hatten mit versteckter Kamera in dem Labor gefilmt - zum Beispiel einen blutverschmierten Affen - und Anzeigen gegen Mitarbeiter erstattet. Inzwischen wurden an dem Institut die Versuche mit Affen beendet - nach Angaben des verantwortlichen Forschers Nikos Logothetis, weil ihm der Rückhalt aus der Wissenschaft fehlte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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