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Historiker Mörke: Reformationstag kein Grund zum Feiern

Landtag  

Historiker Mörke: Reformationstag kein Grund zum Feiern

22.02.2018, 05:58 Uhr | dpa

Der Kieler Historiker Prof. Olaf Mörke hält den Reformationstag mehr für einen Gedenk- als für einen Feiertag. "Bei einem Feiertag fragt man sich zunächst, was soll eigentlich gefeiert werden", sagte Mörke der Deutschen Presse-Agentur anlässlich der Einführung des Reformationstags als neuen gesetzlichen Feiertag in Schleswig-Holstein. Der Thesenanschlag Martin Luthers am 31. Oktober 1517 als Auslöser der Reformation habe zunächst zur Spaltung der Kirche und Vernichtungskriegen in Europa geführt. Als Feiertag hält Mörke den Tag der Unterzeichnung des Westfälischen Friedens, den 24. Oktober 1648, für besser geeignet. Der Landtag in Kiel will am Donnerstagnachmittag die Einführung des neuen Feiertags, der am 31. Oktober begangen wird, beschließen. Die Zustimmung gilt als sicher.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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