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Schleusen-Reparatur am Nord-Ostsee-Kanal wird länger dauern

Unfälle  

Schleusen-Reparatur am Nord-Ostsee-Kanal wird länger dauern

22.02.2018, 11:59 Uhr | dpa

Schleusen-Reparatur am Nord-Ostsee-Kanal wird länger dauern. Schiffe warten auf dem Nord-Ostsee-Kanal

Schiffe warten auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Foto: Carsten Rehder (Quelle: dpa)

Der Schiffsverkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal bleibt wegen der demolierten Schleuse in Kiel-Holtenau bis auf weiteres beeinträchtigt. Die nach einer Schiffskollision festgestellten Schäden an dem Schleusentor der Südkammer seien so groß, dass das Wassserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) auf die Hilfe von Spezialfirmen angewiesen sei, sagte WSA-Sprecher Matthias Visser am Donnerstag. "Für uns ist dabei besonders wichtig, das beschädigte Schleusentor möglichst schnell bergen zu lassen."

Zurzeit steht nur noch eine Schleusenkammer in Kiel-Holtenau zur Verfügung. Deswegen kommt es zu stundenlangen Verzögerungen für Schiffe am Nord-Ostsee-Kanal. Am Donnerstag betrugen die Verzögerungen laut WSA etwa zwei Stunden.

Der 150 Meter lange Containerfrachter "Akacia" war am Montagabend - vermutlich wegen defekter Maschinenanlage - mit zunehmender statt gedrosselter Geschwindigkeit in die Südkammer der Schleuse gefahren und hatte um 23.54 Uhr das Schleusentor teils durchbrochen.

Der Schaden dürfte laut Visser "in niedriger zweistelliger Millionenhöhe" liegen. "Das Tragwerk des Schleusentores ist auch unter Wasser so stark geschädigt, dass die Stabilität des Tores infrage steht. Bis sieben Meter unter der Wasserspiegeloberfläche hat der Havarist das Tor zerstört. Ein großer Teil des Tores ist nicht mehr vorhanden", beschrieb die WSA die Situation. Ziel sei es, ein vorhandenes Ersatztor einzubauen. "Jetzt müssen wir aber erst einmal klären, in welchem Zeitraum das defekte Tor von einer Fachfirma geborgen werden kann", sagte Visser.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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