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Ermittlungen gegen Ex-Fährmann auf Fraueninsel

Kriminalität  

Ermittlungen gegen Ex-Fährmann auf Fraueninsel

22.02.2018, 15:09 Uhr | dpa

Die Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt wegen Untreue gegen einen früheren Fährmann der Lastenfähre zur Fraueninsel im Chiemsee. Der Mann soll Gebühren für die Überfahrt in die eigene Tasche gesteckt haben. Wie viel genau, war zunächst unklar. Die Ermittlungen dauerten an, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. "Nach derzeitiger Planung ist mit einem Ermittlungsabschluss bis Ende März zu rechnen." Die "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstag) hatte zuerst über den Fall berichtet.

Die Fraueninsel gehört zur Gemeinde Chiemsee im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Auf der autofreien Insel leben rund 250 Einwohner. Sie sind auf die Lastenfähre angewiesen. Mit ihren traditionellen Töpfereien, Fischereibetrieben, ihrem Benediktinerinnenkloster und der 1200 Jahre alten Münsterkirche ist die Fraueninsel ein Touristenmagnet. Schiffe bringen Besucher dorthin.

Der Beschuldigte war laut "Süddeutscher Zeitung" seit 1984 Mitglied im Gemeinderat und mehr als 20 Jahre Zweiter Bürgermeister, hat aber beide Ämter nun nicht mehr inne. Mit den Ermittlungen habe sein Ausscheiden aus dem Rat aber nichts zu tun, zitiert die Zeitung den Mann.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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