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Finanzen: Bischöfe einigen sich auf Transparenzoffensive

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Finanzen: Bischöfe einigen sich auf Transparenzoffensive

22.02.2018, 16:59 Uhr | dpa

Finanzen: Bischöfe einigen sich auf Transparenzoffensive. Reinhard Marx

Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Foto: Armin Weigel (Quelle: dpa)

Angesichts des jüngsten Finanzskandals in der Diözese Eichstätt haben sich die deutschen katholischen Bischöfe auf eine Transparenzoffensive geeinigt. Konkrete Maßnahmen würden in Kürze ausgearbeitet, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Münchner Kardinal Reinhard Marx, am Donnerstag. "Wir werden in den nächsten Monaten erhebliche Anstrengungen unternehmen, um einen Plan aufzubauen, um möglichst bald mehr Transparenz, eine bessere Kontrolle und eine klarere Solidarität unter den Bistümern herstellen können", betonte er zum Abschluss der Frühjahrs-Vollversammlung der DBK in Ingolstadt.

Anfang Februar war bekanntgeworden, dass aus dem Vermögen der Diözese Eichstätt rund 60 Millionen Dollar (48,2 Millionen Euro) in ungesicherte Darlehen in die USA geflossen sein sollen. Auch die wegen finanzieller Probleme angekündigten Schulschließungen im Erzbistum Hamburg stoßen unter den Katholiken teils auf erheblichen Widerstand und sorgen für Unverständnis.

Marx sagte, unter den Bischöfen habe Einigkeit darüber bestanden, dass schnelle Anstrengungen nötig sein, "um das Maß an Transparenz über die Finanzen der Kirche und deren Kontrolle deutlich zu erhöhen". Marx selbst hatte am Montag zum Auftakt der Konferenz Reformen gefordert. "Mir ist schmerzlich bewusst, dass sich unsere Kirche in wesentlichen Fragen der Finanzierung und des Vermögens besser aufstellen und manche Unklarheiten beseitigen muss."

Ziel sind unter anderem einheitlichere Regeln für die Haushalte und Finanzgeschäfte der 27 katholischen Bistümer in Deutschland, die auf diesen Gebieten bislang autonom agieren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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