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Günther Krause wieder in MV: Streit um Immobiliengeschäft

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Günther Krause wieder in MV: Streit um Immobiliengeschäft

26.02.2018, 15:08 Uhr | dpa

Günther Krause wieder in MV: Streit um Immobiliengeschäft. Günther Krause (CDU)

Der ehemalige Bundesverkehrsminister Günther Krause (CDU). Foto: Bernd Wüstneck/Archiv (Quelle: dpa)

Ein Streit um ein Immobiliengeschäft, bei dem die Familie des früheren Bundesverkehrsministers Günther Krause als Käufer agierte, beschäftigt das Landgericht in Neubrandenburg. Bei dem Gerichtstermin am Dienstag gehe es um die Abwicklung eines Hauskaufs in der Gemeinde Fincken bei Röbel (Mecklenburgische Seenplatte), erklärte ein Gerichtssprecher am Montag. Käuferin sei Frau Krause, der Kaufpreis habe bei 460 000 Euro gelegen. Weitere Angaben machte der Sprecher nicht.

Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" und die Regionalzeitung "Nordkurier" (Montag) berichteten, haben Krause und seine Frau ihren Wohnsitz im April 2017 von Brandenburg wieder nach Mecklenburg-Vorpommern verlegt. Für die Villa in Fincken soll die Verkäuferin statt Geld Aktien einer Krause-Unternehmung zur Energiegewinnung erhalten haben. Wie Krause dem "Nordkurier" sagte, wurde neben dem eigentlichen Notarvertrag ein zweiter Vertrag geschlossen, in dem alles ordnungsgemäß geregelt sei. Der Deutschen Presse-Agentur sagte Krause lediglich, dass er zu der Sache "keinerlei Auskünfte" erteile und im übrigen selbst nicht betroffen sei.

Krause, der als Verhandlungsführer der DDR den Einigungsvertrag mit ausgehandelt hatte und dann von Kanzler Helmut Kohl (beide CDU) ins Bundeskabinett berufen wurde, muss sich vom 27. März an in Potsdam wegen des Vorwurfs der Insolvenzverschleppung vor Gericht verantworten. In dem Prozess geht es um die Pleite der Unternehmensberatung von Krause, die im Frühjahr 2016 in die Insolvenz gegangen war. Nach seinen Angaben war ihm damals wegen des Russland-Embargos ein Großauftrag weggebrochen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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