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Städtetag fürchtet aufwendige Kontrollen und Chaos

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Städtetag fürchtet aufwendige Kontrollen und Chaos

27.02.2018, 15:49 Uhr | dpa

Der Städtetag Baden-Württemberg fürchtet nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Zulassung von Fahrverboten den erforderlichen Aufwand für Kontrollen. "Eine Kontrolle ist jedoch nahezu unmöglich: Es gibt ja nicht mal den Raum auf der Straße, wo die Autos angehalten werden können", sagte aus dem Vorstand des Städtetags Baden-Württemberg Gudrun Heute-Bluhm am Dienstag. Städte und Gemeinden seien diejenigen, die Fahrverbote umsetzen müssten.

Bei Kontrollen werde voraussichtlich ein Großteil der rausgewunkenen Fahrzeuge umsonst angehalten, weil man nicht sehe, welches Auto ein Diesel ist. Der Städtetag fordere als Hilfe deshalb die Einführung einer Blauen Plakette für Autos, die Stickoxid-Grenzwerte einhalten. "Ansonsten müssen sich der Städtetag und die einzelnen Städte überlegen, welche Möglichkeiten wir haben, dagegen vorzugehen, weil es sonst das Chaos auf den Straßen bedeuten würde", sagte Heute-Bluhm. Das Bundesverwaltungsgericht hat Fahrverbote in Düsseldorf und Stuttgart für grundsätzlich zulässig erklärt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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