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Gegenwind für Linken-Vorstoß gegen Altersarmut von Frauen

Landtag  

Gegenwind für Linken-Vorstoß gegen Altersarmut von Frauen

28.02.2018, 17:28 Uhr | dpa

Gegenwind für Linken-Vorstoß gegen Altersarmut von Frauen. Die Linke

Fahnen der Linken vor strahlend blauem Himmel. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv (Quelle: dpa)

Die Linken-Fraktion hat im Landtag viel Gegenwind für ihren Vorstoß zur Bekämpfung der Altersarmut von Frauen bekommen. Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) und alle übrigen Fraktionen im Parlament betonten zwar am Mittwoch in Wiesbaden, dass die Chancengleichheit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt weiter deutlich verbessert werden müsse. Das gehe aber nicht mit einem "bunten Wunschkonzert" von Forderungen, sondern nur mit soliden, vernünftigen und vor allem umsetzbaren Schritten, sagte der SPD-Arbeitsmarkt- und Rentenexperte Wolfgang Decker.

Die Linke hatte die Landesregierung aufgefordert, sich im Bundesrat für die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf zwölf Euro sowie die Stärkung der Tarifverträge und die Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro Einkommen auszusprechen. Zudem sollten die Löhne in den unteren und mittleren Einkommensgruppen des öffentlichen Dienstes deutlich steigen und die Lehrkräfte an den Grundschulen genauso entlohnt werden wie in anderen Schulformen. Die Abgeordnete Marjana Schott begründete die Forderungen mit den deutlichen Lohn- und Rentenunterschieden zwischen Männern und Frauen.

Sprecher der übrigen Fraktionen wiesen auf Bundes- und Landesinitiativen wie das Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Zeitverträgen sowie das Mindestlohngesetz hin. Aber auch der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder bis 2025 sowie bessere Bedingungen bei der Kinderbetreuung würden helfen, Familie und Beruf besser zu verbinden und so Altersarmut von Frauen entgegenzuwirken.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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