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Nach Supermarkt-Erpressung: Anklage wegen versuchter Tötung?

Kriminalität  

Nach Supermarkt-Erpressung: Anklage wegen versuchter Tötung?

01.03.2018, 12:49 Uhr | dpa

Dem wegen einer Supermarkt-Erpressung festgenommenen Verdächtigen droht eine Anklage wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Das sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Alexander Boger am Donnerstag in Ravensburg. Die Ermittlungen gegen den 53-Jährigen liefen in den letzten Zügen. "Wir gehen davon aus, dass wir das Verfahren in den nächsten Wochen abschließen können." Derzeit warte die Behörde noch auf die Ergebnisse kriminaltechnischer Untersuchungen sowie auf ein psychiatrisches Gutachten.

Der Tatverdächtige war Ende September im Raum Tübingen festgenommen worden. Er hat zugegeben, den Giftstoff Ethylenglykol in Babynahrung gemischt und diese in Läden in Friedrichshafen am Bodensee platziert zu haben. Mit der Drohung, 20 vergiftete Lebensmittel in Umlauf zu bringen, wollte der Mann eine zweistellige Millionensumme von Handelsunternehmen erpressen. Die Polizei konnte die vergifteten Produkte rechtzeitig sicherstellen, sagte Boger. "Jedes Gläschen wäre tödlich gewesen." Der Verdächtige sei derzeit in Untersuchungshaft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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