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Mutmaßlicher Kindermörder schon wegen Missbrauchs verurteilt

Kriminalität  

Mutmaßlicher Kindermörder schon wegen Missbrauchs verurteilt

06.03.2018, 13:49 Uhr | dpa

Mutmaßlicher Kindermörder schon wegen Missbrauchs verurteilt. PK Polizei und Staatsanwaltschaft

Eine Beamtin der Polizei Jena mit dem Foto der ermordeten Stephanie Drews. Foto: Bodo Schackow (Quelle: dpa)

Der mutmaßliche Mörder der zehnjährigen Stephanie hat nach Angaben von Ermittlern Anfang der 1990er Jahren bereits mehrere Sexualstraftaten im Raum Jena und Weimar begangen. Der Mann, der inzwischen in Berlin lebt, sei deshalb 1996 auch zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden, sagten die Ermittler am Dienstag in Jena.

Deshalb seien die Daten des Deutschen in den Akten zu einem anderen ungeklärten Kindermord-Fall enthalten gewesen. Einer Ermittlerin sei dann aufgefallen, dass diese Spuren zum Mordfall Stephanie passten. Anschließend sei durch neue Möglichkeiten bei der DNA-Untersuchung festgestellt worden, dass der Mann mit hoher Wahrscheinlichkeit der Mörder Stephanies sei.

Bei dem dringend Tatverdächtigen handelt es sich um einen 65 Jahre alten Mann aus Berlin, der in Weimar aufgewachsen sein soll. Nach Angaben der Ermittler soll er das Mädchen getötet haben, um einen sexuellen Missbrauch an ihr zu vertuschen. Dafür drohe ihm nun eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Mann sei als Lastwagen-Fahrer tätig und als solcher quer durch das ganze Bundesgebiet unterwegs gewesen.

Die damals zehnjährige Stephanie war 1991 tot unter der Teufelstalbrücke der Autobahn 4, knapp 20 Kilometer östlich von Jena, entdeckt worden. Die im Herbst 2016 eingerichtete Sonderkommission der Polizei in Thüringen hatte den 65-Jährigen aus Berlin nun ermittelt. Er war am vergangenen Sonntag festgenommen worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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