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Tod von Flüchtlingen: Anklage gegen Schleuser erhoben

Kriminalität  

Tod von Flüchtlingen: Anklage gegen Schleuser erhoben

12.03.2018, 12:58 Uhr | dpa

Tod von Flüchtlingen: Anklage gegen Schleuser erhoben. Eine Bronzestatue der Justitia

Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv (Quelle: dpa)

Die Staatsanwaltschaft Kiel hat Anklage gegen einen 27 Jahre alten Iraker erhoben "wegen Schleusung mit Todesfolge". Der Mann soll mitverantwortlich sein für den Tod von vier Flüchtlingen, teilte Oberstaatsanwalt Axel Bieler am Montag in Kiel mit. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hat der Angeklagte eine Schleusung von 26 Menschen am 28. Oktober 2015 von der Türkei in Richtung Griechenland organisiert. Dabei sei das Boot auf dem Mittelmeer gekentert. Dem Angeklagten droht eine Mindeststrafe von drei Jahren.

Nach der Festnahme des mutmaßlichen Schleusers in Strande bei Kiel war im vergangenen Oktober gegen den Iraker Haftbefehl erlassen worden. Der Iraker hat die Vorwürfe bestritten. Im Oktober hatte es noch geheißen, er solle für den Tod von 54 Flüchtlingen im Mittelmeer verantwortlich sein. Ende 2015 war der Mann nach Deutschland gekommen. Er beantragte Asyl und lebte mit Frau und Kind in Schleswig-Holstein.

Der Prozess ist noch nicht terminiert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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