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Bundesregierung: Jülicher Atommüll könnte ab 2019 nach Ahaus

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Bundesregierung: Jülicher Atommüll könnte ab 2019 nach Ahaus

22.03.2018, 18:28 Uhr | dpa

Bundesregierung: Jülicher Atommüll könnte ab 2019 nach Ahaus. Castor-Behälter in Jülich

Atommüll in Castor-Behältern in Jülich. Foto: Oliver Berg/Archiv (Quelle: dpa)

Der Transport des Jülicher Atommülls nach Ahaus im Münsterland könnte nach Angaben der Bundesregierung frühestens im dritten Quartal 2019 beginnen, wenn bis dahin die entsprechenden Genehmigungen vorliegen. Es gebe aber noch keine Entscheidung, was mit den hochstrahlenden Brennelementen aus dem früheren Forschungsreaktor Jülich passieren soll, machte die Bundesregierung in einer am Donnerstag bekannt gewordenen Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag deutlich.

Geprüft würden weiterhin drei Optionen: Transport nach Ahaus oder in die USA oder der Neubau eines Zwischenlagers in Jülich. Das Düsseldorfer Wirtschaftsministerium prüfe und entscheide.

Der Bundestagsabgeordnete der Linken Hubertus Zdebel äußerte Kritik: "Die Art und Weise, wie die Behörden sich um klare Aussagen zum weiteren Umgang mit den nicht ausreichend sicher gelagerten hochradioaktiven Atomabfällen in Jülich drücken, ist unverantwortlich gegenüber der Bevölkerung." Alle Hinweise deuteten darauf, dass der Abtransport in das Zwischenlager nach Ahaus vorbereitet werde. Die Genehmigung für Ahaus ende aber im Jahr 2036. Man müsse endlich mit dem Bau eines neuen Zwischenlagers in Jülich beginnen.

Das NRW-Wirtschaftsministerium hatte 2014 angeordnet, das Lager in Jülich unverzüglich zu räumen, weil die Erdbebensicherheit nicht nachgewiesen werden konnte. Die Brennelemente lagern auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich in 152 Castoren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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