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Schnapsbrenner setzen auf mehr Frucht und weniger Alkohol

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Schnapsbrenner setzen auf mehr Frucht und weniger Alkohol

27.03.2018, 14:48 Uhr | dpa

Schnapsbrenner setzen auf mehr Frucht und weniger Alkohol. Schnapsglas

Ein Schnapsglas wird hochgehalten. Foto: Patrick Seeger (Quelle: dpa)

Die Schnapsbrenner in Baden-Württemberg produzieren immer häufiger Spirituosen mit mehr Frucht- und weniger Alkoholgehalt. Sie reagieren damit auf den veränderten Geschmack der Verbraucher, teilte der Verband Badischer Klein- und Obstbrenner am Dienstag in Sasbachwalden (Ortenaukreis) zum Abschluss der diesjährigen Spirituosen-Prämierung mit. Die Produktpalette ändere sich entsprechend. Spirituosen mit vergleichsweise mildem Geschmack würden stärker nachgefragt, sagte Vorstandsmitglied Frank Küchlin. Verarbeitet werde heimisches Obst. Besonders beliebt seien Birnenschnäpse. Hinzu komme das traditionelle Kirschwasser. Hefe und Kräuter - wie früher - würden immer seltener verarbeitet.

"Der Alkoholanteil wird geringer, gleichzeitig steigt der Fruchtanteil", sagte Küchlin. Das sei ein Trend der Branche. "Die Konsumenten gehen bewusster als früher mit Alkohol um", sagte Verbandsgeschäftsführer Klaus Lindenmann. Brenner berücksichtigten das und betonten stärker den Geschmack. "Wir profitieren vom zunehmenden Wunsch der Verbraucher nach regionalen, hochwertigen Produkten zum Genießen - zum Beispiel nach dem Essen."

Habe der der Alkoholanteil im Schnaps vor 20 Jahren noch bei 45 bis 50 Prozent gelegen, sei er heute im Schnitt auf 40 bis 42 Prozent zurückgegangen, sagte Küchlin.

In Sasbachwalden kosteten und prämierten rund 50 ausgebildete Prüfer im Auftrag des Verbandes drei Tage lang 3100 Obstbrände und Liköre von Brennern und Brennereien aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Diese Prämierung findet alle zwei Jahre statt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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