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Mehr Geld für Mitarbeiter der Metall- und Elektrobranche

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Mehr Geld für Mitarbeiter der Metall- und Elektrobranche

31.03.2018, 09:28 Uhr | dpa

Mehr Geld für Mitarbeiter der Metall- und Elektrobranche. Geldscheine

Zahlreiche Euro-Banknoten. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv (Quelle: dpa)

Nach einer Einmalzahlung von 100 Euro im März erhalten die Metaller von April an dauerhaft mehr Geld. "Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie müssen an Ostern nicht lange suchen: Ab 1. April gibt’s 4,3 Prozent mehr", sagte Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, am Donnerstag in Stuttgart. Dem Tarifabschluss 2018 im Südwesten, den die IG Metall und der Arbeitgeberverband Südwestmetall Anfang Februar vereinbart hatten, waren mehrere harte Verhandlungsrunden und Warnstreikwellen vorausgegangen.

Bei den Arbeitgebern ist die Freude über die Lohnsteigerung gedämpft. Natürlich sei der Abschluss viel zu hoch, heißt es beim Branchenverband Südwestmetall. Nach intensiver Erläuterung des komplexen, umfangreichen Abschlusses gebe es aber von den Mitgliedsunternehmen auch explizit Lob, und zwar für die Möglichkeit, das Volumen der Arbeitszeit auszuweiten.

Die IG Metall hatte im Tarifkampf mehr Teilzeitmöglichkeiten gefordert, unter anderem die Option, dass die Beschäftigten ihre Wochenarbeitszeit für eine Dauer von zwei Jahren auf 28 Wochenstunden reduzieren können. Im Gegenzug erkämpften die Arbeitgeber für ihre Mitglieder, dass die Betriebe mit mehr Mitarbeitern als bisher 40-Stunden-Verträge abschließen können. Deshalb seien die anderen Regelungen zur Arbeitszeit in Kauf genommen worden, heißt es bei Südwestmetall. Zudem bleibe abzuwarten, wie viele Mitarbeiter wirklich die Option nutzten, ihre Wochenarbeitszeit zu verkürzen - die Wahlmöglichkeit dazu gibt es laut Tarifvertrag von 2019 an.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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